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Die Räuber
von Friedrich Schiller

Schiller erzählt in seinen „Räubern“ die tragische Geschichte der ungleichen Brüder Karl und Franz Moor. Franz gelingt es durch Intrigen, den Vater gegen seinen Bruder aufzubringen. Der Graf enterbt den bisher so geliebten Sohn Karl. Der will sich mit dem Vater versöhnen, doch ein Schandbrief verhindert jede Möglichkeit, nach Hause zurückzukehren. Karl gründet eine Räuberbande. Man schwört sich Treue bis in den Tod. Doch die Räuber haben sehr verschiedene Absichten: Während die einen für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen wollen, streben die anderen nach Reichtum und einem zügellosen Leben. Zu Hause lässt Franz währenddessen den Vater verschwinden und wirbt mit Gewalt um die Gunst von Amalie, der Liebe seines Bruders. Schließlich kehrt der mittlerweile steckbrieflich gesuchte Karl in die Heimat zurück und entdeckt die Gräuel seines Bruders. Dennoch findet die Geschichte kein glückliches Ende. Der Aufwiegler Franz nimmt sich das Leben, auch der Vater stirbt vor Gram und Karl muss sich zwischen seiner Liebe und den Kameraden der Bande entscheiden. Schillers berühmtes Debüt-Werk lotet das Spannungsverhältnis individueller Freiheit zwischen den Gesetzen einer Gesellschaft aus. Es ist ein Stück über Individualismus und Rebellion. Oder, wie es Karl am Ende des Stückes selbst sagt, es zeigt Menschen, die versuchen, „die Welt durch Gräuel zu versöhnen und die Gesetze durch Gesetzlosigkeit aufrecht zu erhalten.“

Die nächsten Termine
Premiere
03. März 2012
19:30 Uhr, Schauspielhaus
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08. März 2012
19:30 Uhr, Schauspielhaus
18.45 Uhr Einführung im Foyer des Schauspielhauses
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17. März 2012
19:30 Uhr, Schauspielhaus
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07. April 2012
19:30 Uhr, Schauspielhaus
29. April 2012
19:00 Uhr, Schauspielhaus
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