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Bunbury
von Oscar Wilde Wer wünscht sich nicht hin und wieder einen Bruder, dem man all seine schlechten Eigenschaften zuschreiben kann? Käme ein schwerkranker Freund als Ausrede für alle Lebenslagen nicht manchmal gelegen? Wer hätte nicht schon mal gerne einen Antrag auf ein Zweitleben gestellt?
Die Dandys Jack Worthing und Algernon Moncrieff genießen ihr Doppelleben: Während Algernon seine ausgedehnten Landpartien mit Krankenbesuchen bei seinem erfundenen Freund Bunbury begründet, rechtfertigt Jack seine häufigen Ausflüge in die Metropole mit seinem hoffnungslos verkommenen und hilfsbedürftigen Bruder namens Ernst – und nennt sich in der Stadt selbst Ernst. „The Importance of Being Earnest“ lautet der englische Titel von Oscar Wildes Verwechslungskomödie. Alle wollen nur eines: E/ernst sein. Doch das gelingt nur Jack. Lügend hat er – ohne sein Wissen – immer die Wahrheit gesagt. Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause Besetzung
Jan Neumann
Regie
Daniel Angermayr
Bühne
Nini von Selzam
Kostüme
Anna Haas
Dramaturgie
Roland Riebeling
Jack Worthing
Daniel Stock
Algernon Moncrieff
Xenia Snagowski
Gwendolen Fairfax
Anke Zillich
Lady Bracknell / Merriman
Friederike Becht
Cecily Cardew
Ute Zehlen
Miss Prism / Lane
Manfred Böll
Pastor Chasuble / Merriman
Pressestimmen
13.2.2012, Ronny von Wangenheim, Ruhr Nachrichten Spiel mit Identitäten |
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