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Kammerspiele
Auf dem Gelände einer alten Wasserburg aus dem 15. Jahrhundert, die wie das Schauspielhaus im Krieg zerstört wurde, wird das Schauspielhaus 1966 um die Kammerspiele erweitert. Unter der Intendanz von Hans Schalla ist der Besucherandrang groß geworden und man benötigt eine zweite Spielstätte, deren Bau der Architekt Heinz Jentsch, der Gerhard Graubner beim Bau des großen Schauspielhauses assistierte, übernimmt.
Die Kammerspiele mit 410 Plätzen werden mit der Uraufführung von Maximilian Schells „Herostrat“ eröffnet, in dem dieser sowohl Regie führt als auch die Hauptrolle spielt.
Im Zuge der Renovierung unter Matthias Hartmann wird in dem bis dato offenen Foyer der Kammerspiele eine Gastronomie eingerichtet: die Speisekammer. Ab der Spielzeit 2010/11 wird sie in Gedenken an die 2008 verstorbene Schauspielerin Tana Schanzara in Tanas umbenannt.