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Margit Carstensen

Margit Carstensen, geboren in Kiel, spielte nach dem Schauspielstudium an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg am Theater in Bremen. Während dieser Zeit lernte sie Rainer Werner Fassbinder kennen und arbeitete bis zu dessen Tod immer wieder mit ihm zusammen. Unter seiner Regie spielte sie u.a. in ''Die bitteren Tränen der Petra von Kant'' (1972), ''Martha'' (1973), ''Nora Helmer'' (1973), ''Angst vor der Angst'' (1975), ''Mutter Küsters Fahrt zum Himmel'' (1975), ''Chinesisches Roulette'' (1976) und ''Satansbraten'' (1976). 1973 bekam sie auf den Berliner Filmfestspielen das Filmband in Gold für ''Petra von Kant'' und wurde zur besten Schauspielerin des Jahres gewählt. Wichtige Theaterarbeiten mit Rainer Werner Fassbinder waren: ''Bremer Freiheit'', ''Fräulein Julie'' und ''Hedda Gabler''. Margit Carstensen spielte u.a. in Filmen von Christoph Schlingensief, Leander Haußmann und Romuald Karmaker. Im Januar 2003 erhielt sie den Bayerischen Filmpreis als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle der Mutter in ''Scherbentanz'' von Chris Kraus. Zu den zahlreichen Regisseuren, mit denen sie am Theater zusammenarbeitete, zählen u.a. Hansgünther Heyme, Leander Haußmann, Matthias Hartmann, Ernst Stötzner und Werner Schroeter.
Zurzeit steht Margit Carstensen als Gast am Schauspielhaus Bochum auf der Bühne.