Katharina
Thalbach

Regisseurin

*1954 in Ostberlin als Tochter von Regisseur Benno Besson und der Schauspielerin Sabine Thalbach. Sie war Elevin am Berliner Ensemble bei Helene Weigel und debütierte mit 15 Jahren als Hure Betty in „Die Dreigroschenoper“. Bis 1976 folgten weitere erfolgreiche Auftritte an den großen Ostberliner Bühnen und verschiedene Rollen in zehn DEFA-Filmen. Im Jahr 1976 siedelte Katharina Thalbach nach Westberlin über, wo sie 1979 durch ihre Rolle in der Verfilmung von „Die Blechtrommel“ berühmt wurde. Sie arbeitete weiterhin am Theater mit den Regisseuren Thomas Brasch, Jürgen Flimm, Benno Besson, Hans Neuenfels, Jérôme Savary und Leander Haußmann, mit dem sie 1999 den Film „Sonnenallee“ drehte. Ihr Debüt als Regisseurin gab sie 1987 mit Shakespeares „Macbeth“ in Berlin am Schillertheater, wo sie viele Jahre engagiert war. Zu ihren Inszenierungen gehörte auch „Der Hauptmann von Köpenick“ am Maxim Gorki Theater mit Harald Juhnke in der Hauptrolle. Ihre letzten (Opern)Inszenierungen waren 2008 „Rotter“ an der Oper Köln, 2009 „Der Barbier von Sevilla“ an der Deutschen Oper Berlin, 2010 „Die Fledermaus“ am Theater Erfuhrt sowie „Im Dickicht der Städte“ am Berliner Ensemble. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Film- und Theaterpreise.

Produktionen am Schauspielhaus Bochum

Regie in „Cyrano de Bergerac