Johanna
Wehner

Regisseurin

wurde in Bonn geboren, studierte hier und in St Andrews, Schottland, Philosophie und Germanistik, anschließend Opern- und Sprechtheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Seitdem ist Johanna Wehner als Opern- und Theaterregisseurin an verschiedenen Stadt- und Staatstheatern tätig, arbeitete u. a. in Jena, Freiburg, Stuttgart, Luzern, Leipzig. Für ihre Inszenierung von Schimmelpfennigs „Der goldene Drache" am Staatstheater Stuttgart wurde sie vom Theatermagazin Theater heute mehrfach als beste Nachwuchsregisseurin nominiert. Gemeinsam mit Alexander Eisenach und Ersan Mondtag verantwortete sie das erste Jahr des REGIEstudios am Schauspiel Frankfurt. 2014 bis 2017 war Johanna Wehner Oberspielleiterin in Konstanz. Seit der Spielzeit 2017 ist sie wieder als freischaffende Regisseurin tätig, inszenierte u. a. am Staatstheater Kassel, Schauspiel Frankfurt, den Ruhrfestspielen Recklinghausen und am Berliner Ensemble. Für Ihre Inszenierung „Die Orestie“ am Staatstheater Kassel wurde sie im November 2017 mit dem Theaterpreis DER FAUST 2017 für die beste Schauspiel-Regie ausgezeichnet. Charakteristisch für ihre Arbeit sind die aufwendig komponierten, musikalisch verdichteten Textfassungen (hinterlegt u. a. bei Dreimasken und Fischer) sowie die Erschaffung atmosphärischer-düsterer und  eigenwillig skurriler Weltentwürfe. Sie arbeitet in enger Verbindung mit Bühnenbildner Volker Hintermeier und Kostümbildnerin Ellen Hofmann.
Ihre nächste Inszenierung wird die Uraufführung von Lars von Triers „Melancholia“ am Schauspielhaus Bochum sein.