Theater mit der Stadt

Wir freuen uns auch in der Spielzeit 2017/2018 die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Sandra Anklam, Fachbereichsleiterin für Theater & Systemische Theaterpädagogik an der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid, fortsetzen zu können. Seit vielen Jahren verfolgt sie einen außergewöhnlichen theatralen Ansatz an der Schnittstelle von Kunst, Heilung und Sozialraumorientierung. Nunmehr im neunten Jahr werden Patientinnen, Patienten und Mitarbeitende des LWL-Universitätsklinikums Bochum gemeinsam auf der Bühne stehen und ihre Arbeitsergebnisse zu „Peer Gynt“ im Theater Unten sowie in den Räumen des Klinikums präsentieren.

Außerdem nehmen wir mit „Drei alte Männer wollten nicht sterben“ die Kooperation mit der JVA Bochum wieder auf. In der bereits fünften Produktion erkunden strafgefangene Männer gemeinsam mit Sandra Anklam die Themen Abschied, Sehnsucht und Tod und damit letztlich die Koordinaten des Lebens.

Peer Gynt

von Thomas Birkmeir nach Henrik Ibsen
Peer Gynt, das ist die Geschichte von einem, der auszieht, um sich selbst zu finden. Eine Suche, die der Fantast Peer immer über Umwege vollzieht. Er ist ein Aufschneider, ein Glückssucher, ein Außenseiter. Ein Antiheld, der mit Lügengeschichten versucht, der Realität zu entfliehen, um sich eine eigene, sichere Welt und Identität aufzubauen.

Regie 
Sandra Anklam

Ärztliche Leitung
Sascha Becker, Vera Makulla

Premiere
14. März 2018

In Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie,Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum

Drei alte Männer wollten nicht sterben

von Suzanne von Lohuizen
Einige Männer erhalten eines Tages einen Brief. Darin steht, dass sie sterben müssen. Sie sind empört. Sie sind doch noch längst nicht fertig mit dem Leben – sie wollen noch den höchsten Berg der Welt besteigen, sie müssen frühstücken, sich streiten, die Liebe erleben, aufräumen, sie müssen einfach noch leben. Doch das Leben hat seine Zeit. Genau wie der Tod.

Regie
Sandra Anklam

Premiere
im Juni 2018

In Zusammenarbeit mit der JVA Bochum