Kooperationspartner
des Schauspielhauses

Union des Théâtres de l'Europe

Die Union des Théâtres de l’Europe ist eine Theaterunion mit mehr als 40 Mitgliedern, darunter 20 große Theater aus derzeit 15 Ländern Europas und darüber hinaus, die innovative transnationale Theaterzusammenarbeit und internationalen Austausch ermöglicht. Eines der Hauptziele der UTE ist es, das kulturelle Erbe Europas zu erhalten und weiterzugeben, in dem es einerseits eine Plattform für internationale Produktionen, den Austausch und die Arbeit des Nachwuchses und seine Begegnung mit erfahrenen Künstlern darstellt und andererseits Projekte initiiert, die politische und soziale Entwicklungen kritisch analysieren und künstlerisch umsetzen. Das Schauspielhaus Bochum nimmt als Vollmitglied der UTE eine aktive Rolle in der internationalen Theaterarbeit ein und arbeitet gemeinsam mit Theatern aus Porto, Moskau, Oslo, Tel Aviv, Athen, Cluj, Reims, Wien, Belgrad, Bukarest, Stuttgart, Luxemburg, Sofia, Mailand, Prag, Thessaloniki, Rom und Budapest, mit dem gemeinsamen Ziel die Rolle und den Einfluss der öffentlichen Bühnen auf europäischer Ebene zu stärken.
Im Rahmen des U.T.E.-Projekts „Conflict Zones / Zones de Conflit“ brachte Anselm Weber in der Spielzeit 2013/2014 Hans Falladas Roman „Ein Mann will nach oben“ im Schauspielhaus zur Uraufführung. Im April 2016 fand die jährliche Generalversammlung der U.T.E. in Bochum statt. Zu ihr waren sowohl die Intendanten aller zwanzig Partnertheater als auch Gäste eingeladen, die sich in öffentlichen Diskussionsrunden auch den Fragen der Bürger in Bochum stellten.
UTE Card
UTE cards are membership cards given out to a limited number of people by member theatres of the Union des Théâtres de l'Europe. Cardholders are granted special conditions at any UTE member theatre outside their country of residence. Special conditions are only granted by providing the UTE card in combination with an ID.
Please contact Monika Gies-Hasmann at mgies@bochum.de prior to your arrival for UTEcard conditions.

Pottporus e.V. / Renegade

Das Schauspielhaus Bochum arbeitet in enger Partnerschaft mit der Street-Art-Kompanie Renegade zusammen, einer Sparte von Pottporus e.V. aus Herne. Einmal im Jahr entsteht unter der künstlerischen Leitung von Renegade im Rahmen von „Renegade in Residence“ eine gemeinsame Tanztheaterproduktion: In der Spielzeit 2010/2011 inszenierte Malou Airaudo „Irgendwo“, 2011/2012 folgte „Der verlorene Drache“, 2012/2013 inszenierte und choreografierte Julio César Iglesias Ungo „Out of Body“, 2013/2014 rekonstruierte Susanne Linke ihr legendäres Stück „Ruhr-Ort“ aus dem Jahr 1991 zusammen mit dem Renegade-Ensemble. 2014/2015 entwickelte Neco Çelik im Rahmen von  die Tanztheaterproduktion „Ruhm“ für die Kammerspiele und als Koproduktion mit der Tanzsparte des Theater Bremen entsteht in der Spielzeit 2015/2016 „Einer flog über das Kuckucksnest“ in der Choreografie von Samir Akika/Unusual Symptoms.

Ruhr Bühnen

Das Schauspielhaus Bochum ist Mitglied des Netzwerks RuhrBühnen. Im Ruhrgebiet haben sich elf öffentlich getragene Theater zusammengeschlossen. Mit dem Ziel, die vorhandene künstlerische Vielfalt zu stärken und an der Entwicklung des Ruhrgebiets mitzuwirken, wollen die RuhrBühnen neue Projekte im Bereich Marketing anstoßen und bei Veranstaltungen kooperieren. Zu dem neuen Netzwerk gehören neben dem Schauspielhaus Bochum, das Theater Dortmund, die Deutsche Oper am Rhein im Theater Duisburg, das Choreographische Zentrum NRW PACT Zollverein Essen, Theater und Philharmonie Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, das Theater Hagen, das Schlosstheater Moers, der Ringlokschuppen Ruhr und das Theater an der Ruhr in Mülheim sowie das Theater Oberhausen. Regionale Partner der RuhrBühnen sind der Regionalverband Ruhr, die Ruhr Tourismus GmbH und die Kultur Ruhr GmbH.

Folkwang Universität der Künste

Die Folkwang Universität der Künste ist Kooperationspartner verschiedener Produktionen des Schauspielhauses Bochum. Mit Schauspielstudierenden entstanden in den vergangenen Spielzeiten u. a. in der Regie von Martina van Boxen 2010/2011 „Parzival“ und 2011/2012 „Spiel des Lebens“, in der Spielzeit 2012/2013 inszenierte Nuran David Calis „Kinder der Revolution“, 2013/2014 setzte Katja Lauken „DNA“ von Dennis Kelly in Szene. 2014/2015 brachte Henner Kallmeyer „Im Westen nichts Neues“ auf die Bühne des Theater Unten, in der Spielzeit 2015/2016 folgt in der Regie von Marco Massafra „Der Impresario von Smyrna“.

Stiftung Mercator

Die Stiftung Mercator ist eine private Stiftung, die Wissenschaft, Bildung und internationale Verständigung fördert. Sie initiiert, entwickelt und finanziert gezielt Projekte und Partnergesellschaften in den Themenbereichen, für die sie sich engagiert: Sie will Europa stärken, Integration durch gleiche Bildungschancen für alle verbessern, die Energiewende als Motor für globalen Klimaschutz vorantreiben und kulturelle Bildung in Schulen verankern. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie und dem Sitz der Stiftung, fühlt sie sich besonders verpflichtet. In der Spielzeit 2015/2016 fördert die Stiftung Mercator das Projekt „Urban-Art-AG“, eine Kooperation von Pottporus e.V. und Schauspielhaus Bochum. Im Nachmittagsprogramm sechs weiterführender Schulen in Bochum arbeiten Urban Artists aus dem kreativen Umfeld von Pottporus e.V. mit den Schülern in AGs in den Bereichen Tanz, Wort (Rap), Klang (DJ/VJ) und Bild (Graffiti).

Ruhrtriennale 2015-2017

Die Ruhrtriennale ist das Festival der Künste in der Metropole Ruhr. In ehemaligen Kraftzentralen, Kokereien, Gebläsehallen, Maschinenhäusern und Kohlenmischanlagen, auf Halden und Brachen von Bergbau und Stahlindustrie zeigt das Festival jeden Sommer Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Installationen und Konzerte. Der Intendant der Ruhrtriennale von 2015 bis 2017 ist der niederländische Theater- und Opernregisseur Johan Simons.
Von November 2015 bis April 2016 macht die Ruhrtriennale mit der literarisch-musikalischen Etappenreise „The Rest is Noise“ nach dem Roman von Alex Ross in der Regie von Johan Simons außerhalb der Festivalzeit Station in den sechs größten Theatern der Region: im Schauspiel Essen, Schlosstheater Moers, Theater Dortmund, Theater Oberhausen, Theater an der Ruhr und schließlich im Schauspielhaus Bochum. Es lesen die jeweiligen Schauspielensembles, musikalisch begleitet von Mitgliedern der Bochumer Symphoniker und dem Musiker Carl Oesterhelt.

Zukunftsakademie NRW

Die Zukunftsakademie NRW ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport), der Stiftung Mercator, der Stadt Bochum und des Schauspielhauses Bochum. Die Zukunftsakademie ist eine Plattform, auf der die Handlungsfelder Interkultur, ­Kulturelle Bildung und Stadtgesellschaft aus verschiedenen (künstlerischen) Perspektiven heraus beleuchtet werden: Hier entstehen Projekte, in denen neue Formen der Zusammenarbeit, neue Formate und nicht zuletzt neue Denkmodelle erprobt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, zukunftsfähige Ansätze für eine sich stetig wandelnde (Stadt) Gesellschaft mittels eines einzigartigen Zusammenspiels von Theorie, Praxis und Qualifizierung zu entwickeln und nachhaltig zu verankern.

ZECHE 1 / Zentrum für urbane Kunst

Pottporus steht für die kreative Verbindung zwischen urbanen und zeitgenössischen Formen. Nach fünf Jahren am Schauspielhaus Bochum mit „Renegade in Residence“ und mehr als zehn Jahren in Herne entwickelt Pottporus seine erfolgreiche Arbeit nun in der ZECHE 1/Zentrum für urbane Kunst weiter. Zusammen mit einem einmaligen Netzwerk kreativer Partner aus NRW entsteht im Kreativ.Quartier Prinz Regent in Bochum urbane Kunst in allen Formen. Gemeinsam bilden sie eine Schnittstelle sehr verschiedener Künstler, die Aktionen und neue Produktionen auf den Weg bringen. Sie experimentieren mit einer Vielzahl von Stilen und Techniken auf der Suche nach der Kunst von morgen.
Die Partner der ZECHE 1/Zentrum für urbane Kunst sind: das Schauspielhaus Bochum, das Institut für Populäre Musik (Leitung Prof. Hans Nieswandt) und das Institut für Zeitgenössischen Tanz (Leitung Prof. Malou Airaudo) der Folkwang Universität der Künste; der Studiengang Szenische Forschung (Leitung Prof. Sven Lindholm) des Instituts für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum; das Institut für Tanz und Bewegungskultur (Leitung Prof. Denise Temme) der Deutschen Sporthochschule Köln; sowie: kainkollektiv, PRINZREGENTHEATER und Zukunftsakademie NRW