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Kontakt
Christine Hoenmanns
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0234 / 33 33 55 23
Fax: 0234 / 33 33 54 37
E-Mail: choenmanns@bochum.de

Schauspielhaus Bochum
Königsallee 15
44789 Bochum
11.09.2016

Bochumer Theaterpreis 2016 für Matthias Redlhammer und Torsten Flassig

Heute Abend fand im Schauspielhaus Bochum die feierliche Verleihung des Bochumer Theaterpreises 2016 statt. Matthias Redlhammer wurde mit dem Theaterpreis 2016 in der Kategorie „Arrivierte“ ausgezeichnet, Torsten Flassig ist der aktuelle Preisträger in der Sparte „Nachwuchs“. Die diesjährige Preisverleihung war bereits die elfte, die der Freundeskreis des Schauspielhauses Bochum ausrichtete. Das Schauspielhaus Bochum gratuliert den Preisträgern und auch den Nominierten sehr herzlich!

Im Anschluss an das Spielzeiteröffnungsfest des Schauspielhauses Bochum fand heute Abend in festlichem Rahmen die Vergabe des Bochumer Theaterpreises 2016 durch den Freundeskreis des Schauspielhauses Bochum statt.

Matthias Redelhammer erhielt den Preis in der Kategorie „Arrivierte“. 1957 in Köln geboren, erhielt er seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Von 1981 bis 1986 war er bereits einmal am Schauspielhaus Bochum engagiert, es folgten 1986-1990 das Burgtheater Wien und 1990-1992 das Schillertheater Berlin. Ab 1992 arbeitete er als freier Schauspieler bei den Salzburger Festspielen, am Theater am Goetheplatz Bremen, Thalia Theater Hamburg, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspielhaus Zürich, Theater Neumarkt und am Schauspielhaus Bochum. Daneben sah man ihn immer wider in verschiedene Fernseh- und Kinorollen unter anderem in „Tatort“, „SK-Kölsch“ und „Bluthochzeit“. Von 2008 bis 2009 folgten ein Engagement am Schauspiel Frankfurt unter Elisabeth Schweeger und Gastengagements am Schauspiel Köln und am Theater Freiburg. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist Matthias Redlhammer festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum. Wichtige Rollen in den letzten Jahren waren u. a. die Titelrollen in "Volpone" (Regie: Sebastian Nübling) und "Othello" (Regie: David Bösch), Alfred Loth in "Vor Sonnenaufgang" (Regie: Anselm Weber), Ill in "Der Besuch der alten Dame" (Regie: Anselm Weber), Bernd in "Rose Bernd" (Regie: Roger Vontobel) und König Arthus in "Monty Python's Spamalot" (Regie: Christian Brey). Die Laudatio für Matthias Redlhammer hielt der bekannte deutsche Schauspieler Hansa Czypionka. Nominiert in der Kategorie „Arrivierte“ waren außerdem Bernd Rademacher und Roland Riebeling.

Den Preis in der Kategorie „Nachwuchs“ erhielt Torsten Flassig. Geboren 1987 in Rüdersdorf bei Berlin, spielte er bereits im Schultheater und im Jugendtheaterclub, wurde dort entdeckt und konnte erste Kameraerfahrungen sammeln. Nach dem Abitur trat er dem PE-ENSEMBLE in Berlin bei, bevor er 2009 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock aufnahm. Während des Studiums arbeitete er u. a. mit Johanna Schall und Kay Wuschek, spielte am Volkstheater Rostock in Brechts „Leben des Galilei“ (Regie: Kay Wusckek) sowie Schillers „Die Räuber“ (Regie: Rüdiger Pape) und wurde 2011 als Stipendiat in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. 2013 machte er seinen Abschluss an der HMT, gastierte am Schlosstheater Celle in Wedekinds „Frühlings Erwachen“ (Regie: Michael Knof) und ist seit Beginn der Spielzeit 2013/2014 am Schauspielhaus Bochum engagiert. Wichtige Rollen waren bisher u. a. die Titelrollen in Schillers "Don Karlos" und Astrid Lindgrens "Michel aus Lönnenberga", außerdem seine Rollen in "Leas Hochzeit", "Familiengeschäfte" und "Mephisto". Die Laudatio für Torsten Flassig hielt Schauspielhaus-Chefdramaturg Olaf Kröck. In der Kategorie „Nachwuchs“ waren außerdem Juliane Fisch und Damir Avdic nominiert.
08.09.2016

Pressebrief Oktober 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu unseren nächsten Premieren am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
 
Hermann Schmidt-Rahmer beschäftigt sich nach seinen Inszenierungen von Elfriede Jelineks „Die Schutzbe-fohlenen / Appendix / Coda / Epilog auf dem Boden“ und „Gespenster des Kapitals“ nach Honoré de Balzac erneut auf der Grundlage eines literarischen Textes mit der aktuellen politischen Situation. Ausgehend von Molières „Tartuffe“ folgt er in seiner Inszenierung der Frage, wie jemand, der offensichtlich lügt und betrügt, so beliebt sein kann und so wirkungsvoll, dass sein Erfolg offenkundig nicht aufzuhalten ist. Und das, obwohl jeder weiß, dass es nicht gut ausgehen kann und alle Schaden nehmen werden, außer der Betrüger selbst. Die Rolle des Tartuffe spielt Jürgen Hartmann. Die Premiere ist am 22. Oktober im Schauspielhaus.
 
In Franz Kafkas berühmter Novelle „Die Verwandlung“ wird ein Alptraum zur Realität. Der Protagonist Gregor Samsa erwacht als Käfer – er ist kein Mensch mehr und kann daher gequält, misshandelt, getötet und schließlich entsorgt werden. Doch wer ist dabei unmenschlich? Wer passt nicht in die Welt? Das ist die zentrale Frage in der Inszenierung von Jan-Christoph Gockel, in der reale Schauspieler auf die Puppen von Michael Pietsch treffen und sich Kafkas dicht gedrängte Sprache mit Filmassoziationen, Theaterbildern, Slapstick und Musik zu einem Spiel mit den Erwartungen der Zuschauer und den unzähligen Facetten des Werkes verwebt. Die Premiere der ersten Bochumer Regiearbeit von Jan-Christoph Gockel, der Hausregisseur am Staatstheater Mainz ist und 2015 von Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres nominiert wurde, ist am 29. Oktober in den Kammerspielen.
 
„Kula“ ist der Name eines Tauschsystems, das in Neuguinea zwischen Einheimischen verschiedener Inseln praktiziert wird. Dieses Tauschprinzip steht symbolisch für das transnationale Theaterprojekt „Kula – nach Europa“. In Folge der Attentate in Paris und Brüssel sowie den islamophoben Ausschreitungen in Deutschland und den Vorfällen dieses Sommers stellte das Team um den Regisseur Robert Schuster die Frage danach, was das europäische Zusammenleben bestimmt, inwiefern Diversität bereichernd sein kann und wie man sich jenseits politischer Differenzen und gesellschaftlicher Umbrüche mit Respekt begegnen kann. Die Produktion des Deutschen Nationaltheaters Weimar und des Kunstfests Weimar wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert und entstand in Kooperation mit dem Theater Freiburg. Das Schauspielhaus Bochum ist neben dem Kurtheater Baden (CH) und der Scène Nationale „La Filature“ in Mulhouse (F) Koproduktionspartner des Projekts. Nach der Uraufführung am 1. September in Weimar ist die Bochumer Premiere am 7. Oktober in den Kammerspielen.
 
Mit „Nalu und das Polymeer“ hat Martina van Boxen, Leiterin des Jungen Schauspielhauses, ein Stück Fantasy- und Musiktheater für Kinder ab zehn Jahren geschrieben. Zusammen mit ihrem Team geht sie mit ihrer fantastischen Geschichte und unter Einbeziehung von Musik, Videoprojektionen und Objekten der Frage nach, was wäre, wenn eine Umweltkatastrophe unermesslichen Ausmaßes unseren Planeten nachhaltig verändert hätte und das einzig übriggebliebene Material Kunststoff wäre. Die Uraufführung ist am 1. Oktober im Theater Unten.
 
Herzliche Grüße
Christine Hoenmanns

Aktuelle Pressefotos

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Uraufführung am 18. September 2016
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