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Kontakt
Christine Hoenmanns
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0234 / 33 33 55 23
Fax: 0234 / 33 33 54 37
E-Mail: choenmanns@bochum.de

Schauspielhaus Bochum
Königsallee 15
44789 Bochum
04.01.2017

Pressebrief Februar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unseren nächsten Premieren am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
 
In der Abschluss-Saison der Intendanz von Anselm Weber am Schauspielhaus Bochum haben wir erneut den niederländischen Musiktheater-Künstler Paul Koek eingeladen, eine Produktion für das Schauspielhaus zu erarbeiten. Der Künstlerische Leiter der niederländischen Veenfabriek und Leiter des Musiktheaterstudiengangs am Den Haager Konservatorium hat 2010 mit Voltaires „Candide oder der Optimismus“ die Bochumer Intendanz eröffnet und in den Folgejahren Tschechows „Drei Schwestern“ und die Musiktheaterproduktion „Moby Dick – das Konzert“ in Szene gesetzt. Nun entwickelt er gemeinsam mit sechs Darstellern des Schauspielhaus-Ensembles und dem niederländischen Elektrosound- und Video-Künstler Jeroen Hofs alias Eboman eine Adaption von Hermann Hesses berühmtem Roman „Der Steppenwolf“. Im Zentrum steht Roland Riebeling als Harry Haller, der wie ein einsamer Steppenwolf durchs Leben zieht. Erst als er die lebenslustige Hermine – gespielt von Therese Dörr – trifft und im „Magischen Theater“ von Mozart ordentlich den Kopf gewaschen bekommt, kann er wieder Hoffnung schöpfen. Die Premiere ist am 4. Februar in den Kammerspielen.
 
Im Rahmen unserer diesjährigen Koproduktion mit der Folkwang Universität der Künste inszeniert Thomas Ladwig „Homo Empathicus“ von Rebekka Kricheldorf. Pendelnd zwischen Utopie und Satire skizziert die zeitgenössische deutsche Dramatikerin in ihrem 2015 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladenen Stück eine Gesellschaft der unbedingten Harmonie. „Der Mensch ist ein Kuscheltier.“ Aber stimmt das? Kann ein friedliches Zusammenleben gelingen? Oder liegt Aggressivität gegenüber dem Fremden in der Natur des Menschen? Diesen Fragen stellt sich Regisseur Thomas Ladwig gemeinsam mit elf Schauspielstudierenden, die ein Jahr vor ihrem Abschluss die Gelegenheit haben, unter professionellen Bedingungen zu arbeiten und sich im Schauspielhaus Bochum zu präsentieren. Die Premiere ist am 16. Februar im Theater Unten.
 
Neue Dramatik aus den Niederlanden: Die Niederlande und Flandern waren 2016 Gastland der Frankfurter Buchmesse. Neben Prosa zeichnet sich die niederländische Literaturlandschaft durch eine lebendige und spannende Theaterszene aus, deren Texte es in Europa noch zu entdecken gilt. Unter dem Titel „Theatertexte NL“ stellt das Schauspielhaus Bochum zusammen mit dem Deutschen Theater Berlin die Arbeiten niederländischer Nachwuchsautoren in einem „reisenden Festival“ vor. Präsentiert wird das Festival vom Toneelschrijfhuis, einer Plattform für niederländische Theaterautoren, unter der Leitung von Lot Vekemans, der Autorin von „Gift. Eine Ehegeschichte“ und Trägerin des Ludwig-Mülheims-Theaterpreises. Das jeweils zweitägige Festival findet am 13./14. Januar in Berlin statt und ist am 10. und 11. Februar in Bochum zu erleben. Die szenischen Lesungen werden in Zusammenarbeit mit den niederländischen Theaterhäusern Nationaltheater Den Haag und Theater Utrecht vorbereitet und in Bochum von Intendant Anselm Weber, Olaf Kröck, Chefdramaturg und designierter Intendant der Spielzeit 2017/2018 und Eric de Vroedt, Künstlerischer Leiter des Nationaltheaters Den Haag, szenisch eingerichtet. Neben dem Bochumer Ensemble werden Bram Coopmans und Antoinette Jelgersma aus dem Ensemble des Nationaltheaters Den Haag die zeitgenössische niederländische Dramatik präsentieren. Die Autoren der drei in Bochum vorgestellten Texte, Frank Siera, Sophie Kassies und Alex van Warmerdam, kommen zu den Lesungen ihrer Texte nach Bochum und geben in Publikumsgesprächen Ein-blicke in ihre Arbeit und die niederländische Theaterszene.
 
Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

22.12.2016

THEATERTEXTE NL: NEUE STIMMEN AUS DEN NIEDERLANDEN

Reisendes Dramatikerfestival präsentiert niederländische Theaterautoren und ausgewählte Texte
 
Die Niederlande und Flandern waren 2016 Gastland der Frankfurter Buchmesse. Neben Prosa zeichnet sich die niederländische Literaturlandschaft auch durch eine lebendige und spannende Theaterszene aus, deren Texte es in Europa noch zu entdecken gilt. Unter dem Titel „Theatertexte NL“ stellt das Schauspielhaus Bochum zusammen mit dem Deutschen Theater Berlin die Arbeiten niederländischer Nachwuchsautoren in einem „reisenden Festival“ vor.
 
Präsentiert wird das Festival vom Toneelschrijfhuis, einer Plattform für niederländische Theaterautoren, unter der Leitung von Lot Vekemans, der Autorin von „Gift. Eine Ehegeschichte“ und Trägerin des Ludwig-Mülheims-Theaterpreises. Für die Auswahl der Texte stellte sie eine Redaktion aus Kennern der niederländischen Theaterliteratur zusammen, die zugleich mit der deutschen Theaterlandschaft vertraut sind. Die Redaktion besteht aus den Dramaturgen Florian Hellwig und Paulien Geerlings, der Übersetzerin Eva M. Pieper, der Schauspielerin Jose Kuijpers sowie der Regisseurin Maaike Ingeborg van Langen. In Betracht kamen alle Stücke aus den Niederlanden, die im neuen Millennium geschrieben, im deutschsprachigen Raum bisher noch nicht aufgeführt wurden und die von Autoren stammen, die sich in der deutschen Theaterwelt bisher noch keinen Namen erworben haben.
Für die Ausgabe von „Theatertexte NL“ 2017 hat die Redaktion ausschließlich Texte für das Erwachsenentheater ausgewählt. In Zukunft ist auch eine Auswahl von Kinder- und Jugendstücken geplant. Die Auswahl bildet ein Panorama der neuen niederländischen Dramatik ab. Das jeweils zweitägige Festival findet am 13./14. Januar in Berlin statt und ist am 10. und 11. Februar in Bochum zu erleben.
 
„Die Lesungen sind Teil eines breiter angelegten Programms, das gegenseitiges Kennenlernen und Austausch ermöglichen will. Daneben findet in beiden Städten eine Masterclass mit niederländischen und deutschen Autoren und Theatermachern statt“, beschreibt Lot Vekemans die Intention des Festivals. „Die Redaktion hat in der vergangenen Theatersaison Dutzende niederländische Theatertexte gelesen und diskutiert, ob sie sich für den ‚Export‘ nach Deutschland eignen. Maßgeblich dafür waren Schreibstil, dramaturgisches Konzept und Thematik. Zudem spiegeln die ausgewählten Theatertexte die Praxis der niederländischen Dramatik wider und laden dazu ein, diese in einem größeren, internationalen Rahmen zu diskutieren und zu befragen.“ Ziel des reisenden Festivals ist es, dem Austausch mit der deutschen Theaterlandschaft und der Positionierung niederländischer Texte in Deutschland einen zusätzlichen Impuls zu geben. Die Autoren reisen mit und erhalten so die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen mit der deutschen Theaterpraxis zu sammeln.
 
Die szenischen Lesungen werden in Zusammenarbeit mit den niederländischen Theaterhäusern Nationaltheater Den Haag und Theater Utrecht vorbereitet und in Bochum von Anselm Weber, Intendant des Schauspielhauses Bochum, Olaf Kröck, Chefdramaturg und designierter Intendant der Spielzeit 2017/2018 und Eric de Vroedt, Künstlerischer Leiter des Nationaltheaters Den Haag, szenisch eingerichtet. Neben dem Bochumer Ensemble werden Bram Coopmans und Antoinette Jelgersma aus dem Ensemble des Nationaltheaters Den Haag die zeitgenössische niederländische Dramatik präsentieren. Die Autoren Frank Siera, Sophie Kassies und Alex van Warmerdam kommen zu den Lesungen ihrer Texte nach Bochum und geben in Publikumsgesprächen Einblicke in ihre Arbeit und die niederländische Theaterszene.
 
 
Freitag, 10. Februar, 19:00 Uhr, Kammerspiele:
„Neue Stimmen aus den Niederlanden“
Impulsvortrag von Lot Vekemans über die zeitgenössische niederländische Dramatik
 
19:30 Uhr, Kammerspiele:
„Sprachflut“ von Frank Siera, Szenische Einrichtung: Eric de Vroedt
Im Anschluss: Diskussion mit dem Autor Frank Siera und Eric de Vroedt / Moderation: Olaf Kröck
 
21:00 Uhr, Kammerspiele:
„Genesis“ von Sophie Kassies, Szenische Einrichtung: Anselm Weber
Im Anschluss: Diskussion mit der Autorin Sophie Kassies und Anselm Weber / Moderation: Olaf Kröck
 
Samstag, 11. Februar, 20:00 Uhr, Theater Unten:
„Am Kanal nach links“ von Alex van Warmerdam, Szenische Einrichtung: Olaf Kröck
Im Anschluss: Diskussion mit dem Autor Alex van Warmerdam und Olaf Kröck
 
ab 21:30 Uhr, Theater Unten:
Grolsch & Poffertjes: Ausklang von Theatertexte NL und Dernièrenparty von „Stiller“ mit Grolsch und Poffertjes
 
„Theatertexte NL“ entstand im Auftrag von Dutch Performing Arts und wird vom Schauspielhaus Bochum, dem Deutschen Theater Berlin, dem Nationaltheater Den Haag und dem Theater Utrecht in gemeinsamer Partnerschaft getragen. Die Festivalorganisation liegt in den Händen der Stiftung MAM (Mehrere Antworten Möglich), der Theaterstiftung von Lot Vekemans.

Aktuelle Pressefotos

Premiere am 13. Januar 2017
DSE / Premiere am 3. Dezember 2016
Uraufführung am 1. Dezember 2016

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