Pressemitteilungen

04.01.2017

Pressebrief Februar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unseren nächsten Premieren am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
 
In der Abschluss-Saison der Intendanz von Anselm Weber am Schauspielhaus Bochum haben wir erneut den niederländischen Musiktheater-Künstler Paul Koek eingeladen, eine Produktion für das Schauspielhaus zu erarbeiten. Der Künstlerische Leiter der niederländischen Veenfabriek und Leiter des Musiktheaterstudiengangs am Den Haager Konservatorium hat 2010 mit Voltaires „Candide oder der Optimismus“ die Bochumer Intendanz eröffnet und in den Folgejahren Tschechows „Drei Schwestern“ und die Musiktheaterproduktion „Moby Dick – das Konzert“ in Szene gesetzt. Nun entwickelt er gemeinsam mit sechs Darstellern des Schauspielhaus-Ensembles und dem niederländischen Elektrosound- und Video-Künstler Jeroen Hofs alias Eboman eine Adaption von Hermann Hesses berühmtem Roman „Der Steppenwolf“. Im Zentrum steht Roland Riebeling als Harry Haller, der wie ein einsamer Steppenwolf durchs Leben zieht. Erst als er die lebenslustige Hermine – gespielt von Therese Dörr – trifft und im „Magischen Theater“ von Mozart ordentlich den Kopf gewaschen bekommt, kann er wieder Hoffnung schöpfen. Die Premiere ist am 4. Februar in den Kammerspielen.
 
Im Rahmen unserer diesjährigen Koproduktion mit der Folkwang Universität der Künste inszeniert Thomas Ladwig „Homo Empathicus“ von Rebekka Kricheldorf. Pendelnd zwischen Utopie und Satire skizziert die zeitgenössische deutsche Dramatikerin in ihrem 2015 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladenen Stück eine Gesellschaft der unbedingten Harmonie. „Der Mensch ist ein Kuscheltier.“ Aber stimmt das? Kann ein friedliches Zusammenleben gelingen? Oder liegt Aggressivität gegenüber dem Fremden in der Natur des Menschen? Diesen Fragen stellt sich Regisseur Thomas Ladwig gemeinsam mit elf Schauspielstudierenden, die ein Jahr vor ihrem Abschluss die Gelegenheit haben, unter professionellen Bedingungen zu arbeiten und sich im Schauspielhaus Bochum zu präsentieren. Die Premiere ist am 16. Februar im Theater Unten.
 
Neue Dramatik aus den Niederlanden: Die Niederlande und Flandern waren 2016 Gastland der Frankfurter Buchmesse. Neben Prosa zeichnet sich die niederländische Literaturlandschaft durch eine lebendige und spannende Theaterszene aus, deren Texte es in Europa noch zu entdecken gilt. Unter dem Titel „Theatertexte NL“ stellt das Schauspielhaus Bochum zusammen mit dem Deutschen Theater Berlin die Arbeiten niederländischer Nachwuchsautoren in einem „reisenden Festival“ vor. Präsentiert wird das Festival vom Toneelschrijfhuis, einer Plattform für niederländische Theaterautoren, unter der Leitung von Lot Vekemans, der Autorin von „Gift. Eine Ehegeschichte“ und Trägerin des Ludwig-Mülheims-Theaterpreises. Das jeweils zweitägige Festival findet am 13./14. Januar in Berlin statt und ist am 10. und 11. Februar in Bochum zu erleben. Die szenischen Lesungen werden in Zusammenarbeit mit den niederländischen Theaterhäusern Nationaltheater Den Haag und Theater Utrecht vorbereitet und in Bochum von Intendant Anselm Weber, Olaf Kröck, Chefdramaturg und designierter Intendant der Spielzeit 2017/2018 und Eric de Vroedt, Künstlerischer Leiter des Nationaltheaters Den Haag, szenisch eingerichtet. Neben dem Bochumer Ensemble werden Bram Coopmans und Antoinette Jelgersma aus dem Ensemble des Nationaltheaters Den Haag die zeitgenössische niederländische Dramatik präsentieren. Die Autoren der drei in Bochum vorgestellten Texte, Frank Siera, Sophie Kassies und Alex van Warmerdam, kommen zu den Lesungen ihrer Texte nach Bochum und geben in Publikumsgesprächen Ein-blicke in ihre Arbeit und die niederländische Theaterszene.
 
Herzliche Grüße

Christine Hoenmanns

22.12.2016

THEATERTEXTE NL: NEUE STIMMEN AUS DEN NIEDERLANDEN

Reisendes Dramatikerfestival präsentiert niederländische Theaterautoren und ausgewählte Texte
 
Die Niederlande und Flandern waren 2016 Gastland der Frankfurter Buchmesse. Neben Prosa zeichnet sich die niederländische Literaturlandschaft auch durch eine lebendige und spannende Theaterszene aus, deren Texte es in Europa noch zu entdecken gilt. Unter dem Titel „Theatertexte NL“ stellt das Schauspielhaus Bochum zusammen mit dem Deutschen Theater Berlin die Arbeiten niederländischer Nachwuchsautoren in einem „reisenden Festival“ vor.
 
Präsentiert wird das Festival vom Toneelschrijfhuis, einer Plattform für niederländische Theaterautoren, unter der Leitung von Lot Vekemans, der Autorin von „Gift. Eine Ehegeschichte“ und Trägerin des Ludwig-Mülheims-Theaterpreises. Für die Auswahl der Texte stellte sie eine Redaktion aus Kennern der niederländischen Theaterliteratur zusammen, die zugleich mit der deutschen Theaterlandschaft vertraut sind. Die Redaktion besteht aus den Dramaturgen Florian Hellwig und Paulien Geerlings, der Übersetzerin Eva M. Pieper, der Schauspielerin Jose Kuijpers sowie der Regisseurin Maaike Ingeborg van Langen. In Betracht kamen alle Stücke aus den Niederlanden, die im neuen Millennium geschrieben, im deutschsprachigen Raum bisher noch nicht aufgeführt wurden und die von Autoren stammen, die sich in der deutschen Theaterwelt bisher noch keinen Namen erworben haben.
Für die Ausgabe von „Theatertexte NL“ 2017 hat die Redaktion ausschließlich Texte für das Erwachsenentheater ausgewählt. In Zukunft ist auch eine Auswahl von Kinder- und Jugendstücken geplant. Die Auswahl bildet ein Panorama der neuen niederländischen Dramatik ab. Das jeweils zweitägige Festival findet am 13./14. Januar in Berlin statt und ist am 10. und 11. Februar in Bochum zu erleben.
 
„Die Lesungen sind Teil eines breiter angelegten Programms, das gegenseitiges Kennenlernen und Austausch ermöglichen will. Daneben findet in beiden Städten eine Masterclass mit niederländischen und deutschen Autoren und Theatermachern statt“, beschreibt Lot Vekemans die Intention des Festivals. „Die Redaktion hat in der vergangenen Theatersaison Dutzende niederländische Theatertexte gelesen und diskutiert, ob sie sich für den ‚Export‘ nach Deutschland eignen. Maßgeblich dafür waren Schreibstil, dramaturgisches Konzept und Thematik. Zudem spiegeln die ausgewählten Theatertexte die Praxis der niederländischen Dramatik wider und laden dazu ein, diese in einem größeren, internationalen Rahmen zu diskutieren und zu befragen.“ Ziel des reisenden Festivals ist es, dem Austausch mit der deutschen Theaterlandschaft und der Positionierung niederländischer Texte in Deutschland einen zusätzlichen Impuls zu geben. Die Autoren reisen mit und erhalten so die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen mit der deutschen Theaterpraxis zu sammeln.
 
Die szenischen Lesungen werden in Zusammenarbeit mit den niederländischen Theaterhäusern Nationaltheater Den Haag und Theater Utrecht vorbereitet und in Bochum von Anselm Weber, Intendant des Schauspielhauses Bochum, Olaf Kröck, Chefdramaturg und designierter Intendant der Spielzeit 2017/2018 und Eric de Vroedt, Künstlerischer Leiter des Nationaltheaters Den Haag, szenisch eingerichtet. Neben dem Bochumer Ensemble werden Bram Coopmans und Antoinette Jelgersma aus dem Ensemble des Nationaltheaters Den Haag die zeitgenössische niederländische Dramatik präsentieren. Die Autoren Frank Siera, Sophie Kassies und Alex van Warmerdam kommen zu den Lesungen ihrer Texte nach Bochum und geben in Publikumsgesprächen Einblicke in ihre Arbeit und die niederländische Theaterszene.
 
 
Freitag, 10. Februar, 19:00 Uhr, Kammerspiele:
„Neue Stimmen aus den Niederlanden“
Impulsvortrag von Lot Vekemans über die zeitgenössische niederländische Dramatik
 
19:30 Uhr, Kammerspiele:
„Sprachflut“ von Frank Siera, Szenische Einrichtung: Eric de Vroedt
Im Anschluss: Diskussion mit dem Autor Frank Siera und Eric de Vroedt / Moderation: Olaf Kröck
 
21:00 Uhr, Kammerspiele:
„Genesis“ von Sophie Kassies, Szenische Einrichtung: Anselm Weber
Im Anschluss: Diskussion mit der Autorin Sophie Kassies und Anselm Weber / Moderation: Olaf Kröck
 
Samstag, 11. Februar, 20:00 Uhr, Theater Unten:
„Am Kanal nach links“ von Alex van Warmerdam, Szenische Einrichtung: Olaf Kröck
Im Anschluss: Diskussion mit dem Autor Alex van Warmerdam und Olaf Kröck
 
ab 21:30 Uhr, Theater Unten:
Grolsch & Poffertjes: Ausklang von Theatertexte NL und Dernièrenparty von „Stiller“ mit Grolsch und Poffertjes
 
„Theatertexte NL“ entstand im Auftrag von Dutch Performing Arts und wird vom Schauspielhaus Bochum, dem Deutschen Theater Berlin, dem Nationaltheater Den Haag und dem Theater Utrecht in gemeinsamer Partnerschaft getragen. Die Festivalorganisation liegt in den Händen der Stiftung MAM (Mehrere Antworten Möglich), der Theaterstiftung von Lot Vekemans.

06.12.2016

Pressebrief Januar 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu unseren nächsten Premieren am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
 
Hasko Weber, Intendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar, inszeniert erstmalig am Schauspielhaus Bochum: Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“, Premiere ist am 21. Januar. Dass aus gut nicht zwangsläufig Güte oder Gutmütigkeit erwächst, ist eine Erkenntnis, die Gottlieb Biedermann in dem „Lehrstück ohne Lehre“ aus dem Jahre 1953 keineswegs in die Wiege gelegt wurde. Als Burleske den Gattungen Farce und Groteske nicht unverwandt, spielt Frisch alle nur denkbaren Zwangsläufigkeiten durch: Denkbar und unwahrscheinlich zugleich, scheinbar überzeichnend und in hohem Tempo erzählt, steuert die Handlung auf die vorgebliche Wendung zu. Hasko Weber rückt das absurd-komische Moment, das uns glauben lässt, eine Umkehrung sei möglich, ins Zentrum seiner Inszenierung. „Sie möchten mich los sein?“, weiß Brandstifter Schmitz, doch Babette Biedermann erwidert – und zwar ganz gegen ihre eigentlichen Absichten: „Nein, Herr Schmitz, nein! so würd ich es nicht sagen –“. Um gleich darauf noch nachzureichen: „Sie mißverstehen mich, ach Gott, Vollkommen.“ Was eben noch denkbar schien, gar einen Ausweg hätte bedeuten können, löst sich in Wohlgefallen auf und eine Folge von Ereignissen aus.
 
Mit„Finnisch“ von Martin Heckmanns gibt Maren Watermann – seit 2013 Assistentin am Schauspielhaus Bochum – am 13. Januar ihr Regiedebüt im Theater Unten. Der Soloabend mit Dennis Herrmann wird musikalisch von Volker Kamp, dem virtuosen Multiinstrumentalisten begleitet, der bereits in zahlreichen Produktionen am Schauspielhaus als Musiker zu erleben war. Für das Stück über einen Mann, der sich ein Paket schickt, um die Postbotin kennen zu lernen, hat Bühnenbildnerin Dorothea Lütke Wöstmann einen Raum entworfen, der komplett aus Setzkästen besteht. In diesen befinden sich hunderte Schmetterlinge. Aus dieser Wohlfühlzone heißt es für den jungen, schüchternen Mann: mutig in die Welt hinaustreten und sich den eigenen Ängsten stellen. Denn was da draußen wartet, könnte sehr schön sein.
 
Truck Tracks Ruhr #6 Album Bochum: Am 25. Januar kommt das von Rimini Protokoll kuratierte Projekt „Truck Tracks Ruhr“ nach Bochum. Im Zentrum der Koproduktion von Urbane Künste Ruhr und sieben großen Kulturorganisationen des Ruhrgebiets steht ein Lastwagen, der den Blick auf das Ruhrgebiet verändert. Der LKW ist zu einem fahrbaren Zuschauerraum umgebaut und auf einer Seite mit einem riesigen Fenster ausgestattet, durch das der Blick nach draußen gerahmt wird. Die Künstler fokussieren den Blick des Zuschauers auf markante, unbekannte, belebte oder entlegene Punkte des Ruhrgebiets. Auch in Bochum werden sieben Orte angesteuert, die zu einem Album zusammengefasst werden. Die beteiligten Künstler sind dorisdean, Gob Squad, kainkollektiv, Markus&Markus, Florian Neuner, Lotte van den Berg und Dries Verhoeven.
 
Demokratie und Populismus: Am 20. Januar wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Seine Wahl hat in der politischen Landschaft der westlichen Welt ein Beben verursacht. Im Jahr der Bundestagswahl bestimmt die Frage den politischen Diskurs, wie wir selbst in Zukunft unser demokratisches Miteinander gestalten wollen. Wir wollen Sie daher am 21. Januar um 11:00 Uhr – am Morgen nach der Vereidigung – zu einem gemeinsamen Demokratie-Frühstück ins Foyer des Schauspielhauses einladen, um darüber zu diskutieren, welche Erwartungen wir an die Demokratie in unserem eigenen Land haben. Zu unserem Themenspecial „Demokratie und Populismus“ gehören außerdem die Premiere „Biedermann und die Brandstifter“ in der Regie von Hasko Weber am 21. Januar und ein Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung „Die unsichtbare Hand“ / „Am Boden“ am 20. Januar.
 
Herzliche Grüße
Christine Hoenmanns

11.11.2016

Junges Schauspielhaus startet Umwelt-Special rund um die Aufführung "Nalu und das Polymeer"

In einer einmaligen Kooperation plant das Junge Schauspielhaus zusammen mit dem USB Bochum, der VHS Bochum und dem Naturschutzbund NABU-NRW ein umfangreiches Programm rund um das wichtige Thema Umwelt. Verschiedene Veranstaltungen für Schulklassen, Kinder und Jugendliche und alle, die dabei sein wollen, warten auf Interessierte. Im Rahmen unterschiedlicher Aktivitäten, wie z. B. einer Müllsammelaktion (NABU-NRW und USB), Workshops (USB, VHS und Junges Schauspielhaus Bochum), dem Theaterstück „Nalu und das Polymeer“ (Junges Schauspielhaus Bochum) und der Ausstellung „Müll im Meer“ des Projektes „Blue Sea“ in Kooperation mit der VHS werden Umweltthemen, wie z. B. die Problematik rund um Plastikmüll behandelt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzumachen.
Das Programm startet mit einer großen Müllsammelaktion am kommenden Mittwoch, 16. November, ab 15:30 Uhr im Südpark Bochum Höntrop (ausgerichtet von NABU-NRW und USB). Treffpunkt ist das NABU Haus (im Höntroper Südpark nahe dem Schwimmbad, bis "In der Mark" fahren, am letzten Haus vor dem Parkplatz führt ein Fußweg in den Wald, dem bitte ca. 150 Meter folgen, das letzte Stück zum NABU-Haus ist ein Trampelpfad). Für alle Sammler gibt es im Anschluss zur Belohnung einen kleinen Imbiss! Weitere Aktionen sind in Planung und werden regelmäßig auf der Website und der Facebookseite des Jungen Schauspielhauses veröffentlicht.
02.11.2016

Pressebrief Dezember 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu unseren nächsten Premieren am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
 
Wir sind im Krieg. Aber gegen wen? Wo ist Feindesland, wo Heimat? Was verteidigen wir, und zu welchem Preis? In einem Doppelabend aus zwei aktuellen Theaterstücken beleuchtet Anselm Weber in seiner vorletzten Bochumer Inszenierung unterschiedliche Facetten dieser drängenden Fragen:
Im Gewand eines Politthrillers verhandelt der amerikanische Pulitzer-Preisträger Ayad Akhtar mit „Die unsichtbare Hand“ („The invisible hand“) komplexe Themen: kulturelle Identität, Markt und Moral, Religion und Ideologie, Terror und Freiheitskampf. Entführt von einer Islamistengruppe, wird der amerikanische Investmentbanker Nick Bright im ländlichen Pakistan gefangen gehalten. Niemand, weder der amerikanische Staat noch sein Arbeitgeber, wird die Lösegeldforderungen der Entführer erfüllen. Verzweifelt schlägt Nick den Islamisten einen Deal vor. Es spielen Omar El-Saeidi, Heiko Raulin, Matthias Redlhammer und Samuel Simon.
In „Am Boden“ („Grounded“) berichtet eine junge US-Pilotin – gespielt von Sarah Grunert – wie sie nach der Geburt ihrer Tochter das Cockpit eines F-16 Kampfflugzeuges über der irakischen Wüste gegen den Steuerknüppel einer Kampfdrohne eintauschen muss. George Brants genau recherchierter Monolog ist ein eindrückliches Zeugnis vom „Drohnen-Krieg gegen den Terror“. Er erzählt davon, wie das ferngesteuerte Töten die Grenze zwischen Alltag und Krieg einstürzen lässt.
Die deutschsprachige Erstaufführung („Die unsichtbare Hand“) bzw. Premiere („Am Boden“) ist am 3. Dezember in den Kammerspielen.
 
Vor drei Jahren, im Dezember 2013, entwickelte Martina van Boxen zusammen mit jungen Erwachsenen aus Bochum, minderjährigen Flüchtlingen aus der ganzen Welt und Jugendlichen aus betreuten Wohngruppen das Tanz- und Theaterstück „Da-Heim“, das vor dem Hintergrund von Heimat, Familie, Flucht und Vertreibung vom Da-Heim-Sein erzählte. Die erfolgreiche Aufführung wurde 2014 zum Tanztreffen der Jugend der Berliner Festspiele eingeladen. Mit dem Nachfolgeprojekt „Über Gott und die Welt“ stellen sich Regisseurin Martina van Boxen, Choreograf Arthur Schopa und eine Gruppe junger Menschen jetzt den Fragen des Glaubens. Mithilfe des Tanzes und unter Einbeziehung biografischer Texte bezweifeln, hinterfragen und beleuchten sie das, was jeden Einzelnen von uns betrifft, die Welt verändern und prägen kann und doch schwer greifbar bleibt. Die Uraufführung von „Über Gott und die Welt“ ist am 1. Dezember im Theater Unten.
 
Herzliche Grüße
Christine Hoenmanns

10.10.2016

Pressebrief November 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu unserer nächsten Premiere und einem Gastspiel von Regisseur Eric de Vroedt am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
 
Unser diesjähriges Kinder- und Familienstück ist „Das Sams – Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar. Der deutsche Kinderbuchautor, Illustrator, Übersetzer, Drehbuch- und Theaterautor schreibt, weil er fand, dass es zu wenige gute Kinderbücher gibt. So erfand er - neben vielen anderen Geschichten - auch die Geschichte vom Sams.
Wenn am Sonntag die Sonne scheint, am Montag Herr Mon zu Besuch kommt, am Dienstag Dienst und am Mittwoch die Mitte der Woche ist, es am Donnerstag donnert und am Freitag frei ist, dann kommt am Samstag das Sams. Das Sams ist ein furchtloses Wesen mit blauen Wunschpunkten im Gesicht, das sich von nichts und niemandem einschüchtern lässt. Es reimt, singt und schimpft – wenn es nötig ist, auch im Namen derer, die das selbst nicht so gut können. Den schüchternen Herrn Taschenbier wählt sich das Sams zu seinem Papa. Frau Rotkohl, die strenge Zimmerwirtin und der Chef Herr Oberstein entgehen den Streichen des Sams nicht. Innerhalb einer Woche stellt es die Welt von Herrn Taschenbier in der besten Weise auf den Kopf.
Regie führt Barbara Hauck, die am Schauspielhaus Bochum u. a. den Grönemeyer-Abend „Bochum“ in Szene gesetzt hat und für ihre Inszenierung von „Supergute Tage“ am Grips Theater Berlin mit dem Jurypreis des Festivals Wildwechsel ausgezeichnet wurde. Die Premiere von „Das Sams – Eine Woche voller Samstage“ mit Anne Leßmeister in der Titelrolle und Henrik Schubert als Herrn Taschenbier ist am 20. November im Schauspielhaus.
 
„Race“ von David Mamet – Gastspiel von Regisseur Eric de Vroedt im Schauspielhaus: Eric de Vroedt hat am Schauspielhaus Bochum u. a. „Leas Hochzeit“ von Judith Herzberg und in der letzten Spielzeit Max Frischs weltberühmten Roman „Stiller“ auf die Bühne gebracht. Seit 2016 ist er Künstlerischer Leiter des Nationaltheaters in Den Haag, dessen Intendanz er 2018 übernehmen wird. Mit „Race“ von David Mamet legt er in Den Haag seine Debüt-Inszenierung als Künstlerischer Leiter vor. In dem Anwalts- und Gerichtsdrama geht es um zwei Top-Anwälte, der eine schwarz, der andere weiß, die den wohlhabenden weißen Geschäftsmann Charles verteidigen, der eine schwarze Frau vergewaltigt haben soll. Als Susan, die junge Partnerin der beiden Juristen, in den Fall involviert wird, spitzen sich die Dinge zu. Ist Charles das Opfer einer falschen Anschuldigung? Ist er ein Verbrecher? Oder ist sein Verbrechen weiß zu sein? David Mamet, ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis und zweimal für den Oscar als bester Drehbuchautor nominiert, legt in „Race“ den schwelenden Alltagsrassismus frei. Entstanden ist ein Dialogfeuerwerk aus bitterer Wahrheit, beißender Ironie und politischer Inkorrektheit. Die einmalige Aufführung am Schauspielhaus Bochum ist am 26. November im Schauspielhaus.
 
Herzliche Grüße
Christine Hoenmanns

11.09.2016

Bochumer Theaterpreis 2016 für Matthias Redlhammer und Torsten Flassig

Heute Abend fand im Schauspielhaus Bochum die feierliche Verleihung des Bochumer Theaterpreises 2016 statt. Matthias Redlhammer wurde mit dem Theaterpreis 2016 in der Kategorie „Arrivierte“ ausgezeichnet, Torsten Flassig ist der aktuelle Preisträger in der Sparte „Nachwuchs“. Die diesjährige Preisverleihung war bereits die elfte, die der Freundeskreis des Schauspielhauses Bochum ausrichtete. Das Schauspielhaus Bochum gratuliert den Preisträgern und auch den Nominierten sehr herzlich!

Im Anschluss an das Spielzeiteröffnungsfest des Schauspielhauses Bochum fand heute Abend in festlichem Rahmen die Vergabe des Bochumer Theaterpreises 2016 durch den Freundeskreis des Schauspielhauses Bochum statt.

Matthias Redelhammer erhielt den Preis in der Kategorie „Arrivierte“. 1957 in Köln geboren, erhielt er seine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Von 1981 bis 1986 war er bereits einmal am Schauspielhaus Bochum engagiert, es folgten 1986-1990 das Burgtheater Wien und 1990-1992 das Schillertheater Berlin. Ab 1992 arbeitete er als freier Schauspieler bei den Salzburger Festspielen, am Theater am Goetheplatz Bremen, Thalia Theater Hamburg, Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspielhaus Zürich, Theater Neumarkt und am Schauspielhaus Bochum. Daneben sah man ihn immer wider in verschiedene Fernseh- und Kinorollen unter anderem in „Tatort“, „SK-Kölsch“ und „Bluthochzeit“. Von 2008 bis 2009 folgten ein Engagement am Schauspiel Frankfurt unter Elisabeth Schweeger und Gastengagements am Schauspiel Köln und am Theater Freiburg. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist Matthias Redlhammer festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum. Wichtige Rollen in den letzten Jahren waren u. a. die Titelrollen in "Volpone" (Regie: Sebastian Nübling) und "Othello" (Regie: David Bösch), Alfred Loth in "Vor Sonnenaufgang" (Regie: Anselm Weber), Ill in "Der Besuch der alten Dame" (Regie: Anselm Weber), Bernd in "Rose Bernd" (Regie: Roger Vontobel) und König Arthus in "Monty Python's Spamalot" (Regie: Christian Brey). Die Laudatio für Matthias Redlhammer hielt der bekannte deutsche Schauspieler Hansa Czypionka. Nominiert in der Kategorie „Arrivierte“ waren außerdem Bernd Rademacher und Roland Riebeling.

Den Preis in der Kategorie „Nachwuchs“ erhielt Torsten Flassig. Geboren 1987 in Rüdersdorf bei Berlin, spielte er bereits im Schultheater und im Jugendtheaterclub, wurde dort entdeckt und konnte erste Kameraerfahrungen sammeln. Nach dem Abitur trat er dem PE-ENSEMBLE in Berlin bei, bevor er 2009 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock aufnahm. Während des Studiums arbeitete er u. a. mit Johanna Schall und Kay Wuschek, spielte am Volkstheater Rostock in Brechts „Leben des Galilei“ (Regie: Kay Wusckek) sowie Schillers „Die Räuber“ (Regie: Rüdiger Pape) und wurde 2011 als Stipendiat in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. 2013 machte er seinen Abschluss an der HMT, gastierte am Schlosstheater Celle in Wedekinds „Frühlings Erwachen“ (Regie: Michael Knof) und ist seit Beginn der Spielzeit 2013/2014 am Schauspielhaus Bochum engagiert. Wichtige Rollen waren bisher u. a. die Titelrollen in Schillers "Don Karlos" und Astrid Lindgrens "Michel aus Lönnenberga", außerdem seine Rollen in "Leas Hochzeit", "Familiengeschäfte" und "Mephisto". Die Laudatio für Torsten Flassig hielt Schauspielhaus-Chefdramaturg Olaf Kröck. In der Kategorie „Nachwuchs“ waren außerdem Juliane Fisch und Damir Avdic nominiert.
08.09.2016

Pressebrief Oktober 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
zu unseren nächsten Premieren am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
 
Hermann Schmidt-Rahmer beschäftigt sich nach seinen Inszenierungen von Elfriede Jelineks „Die Schutzbe-fohlenen / Appendix / Coda / Epilog auf dem Boden“ und „Gespenster des Kapitals“ nach Honoré de Balzac erneut auf der Grundlage eines literarischen Textes mit der aktuellen politischen Situation. Ausgehend von Molières „Tartuffe“ folgt er in seiner Inszenierung der Frage, wie jemand, der offensichtlich lügt und betrügt, so beliebt sein kann und so wirkungsvoll, dass sein Erfolg offenkundig nicht aufzuhalten ist. Und das, obwohl jeder weiß, dass es nicht gut ausgehen kann und alle Schaden nehmen werden, außer der Betrüger selbst. Die Rolle des Tartuffe spielt Jürgen Hartmann. Die Premiere ist am 22. Oktober im Schauspielhaus.
 
In Franz Kafkas berühmter Novelle „Die Verwandlung“ wird ein Alptraum zur Realität. Der Protagonist Gregor Samsa erwacht als Käfer – er ist kein Mensch mehr und kann daher gequält, misshandelt, getötet und schließlich entsorgt werden. Doch wer ist dabei unmenschlich? Wer passt nicht in die Welt? Das ist die zentrale Frage in der Inszenierung von Jan-Christoph Gockel, in der reale Schauspieler auf die Puppen von Michael Pietsch treffen und sich Kafkas dicht gedrängte Sprache mit Filmassoziationen, Theaterbildern, Slapstick und Musik zu einem Spiel mit den Erwartungen der Zuschauer und den unzähligen Facetten des Werkes verwebt. Die Premiere der ersten Bochumer Regiearbeit von Jan-Christoph Gockel, der Hausregisseur am Staatstheater Mainz ist und 2015 von Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres nominiert wurde, ist am 29. Oktober in den Kammerspielen.
 
„Kula“ ist der Name eines Tauschsystems, das in Neuguinea zwischen Einheimischen verschiedener Inseln praktiziert wird. Dieses Tauschprinzip steht symbolisch für das transnationale Theaterprojekt „Kula – nach Europa“. In Folge der Attentate in Paris und Brüssel sowie den islamophoben Ausschreitungen in Deutschland und den Vorfällen dieses Sommers stellte das Team um den Regisseur Robert Schuster die Frage danach, was das europäische Zusammenleben bestimmt, inwiefern Diversität bereichernd sein kann und wie man sich jenseits politischer Differenzen und gesellschaftlicher Umbrüche mit Respekt begegnen kann. Die Produktion des Deutschen Nationaltheaters Weimar und des Kunstfests Weimar wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert und entstand in Kooperation mit dem Theater Freiburg. Das Schauspielhaus Bochum ist neben dem Kurtheater Baden (CH) und der Scène Nationale „La Filature“ in Mulhouse (F) Koproduktionspartner des Projekts. Nach der Uraufführung am 1. September in Weimar ist die Bochumer Premiere am 7. Oktober in den Kammerspielen.
 
Mit „Nalu und das Polymeer“ hat Martina van Boxen, Leiterin des Jungen Schauspielhauses, ein Stück Fantasy- und Musiktheater für Kinder ab zehn Jahren geschrieben. Zusammen mit ihrem Team geht sie mit ihrer fantastischen Geschichte und unter Einbeziehung von Musik, Videoprojektionen und Objekten der Frage nach, was wäre, wenn eine Umweltkatastrophe unermesslichen Ausmaßes unseren Planeten nachhaltig verändert hätte und das einzig übriggebliebene Material Kunststoff wäre. Die Uraufführung ist am 1. Oktober im Theater Unten.
 
Herzliche Grüße
Christine Hoenmanns

05.09.2016

Schauspielhaus Bochum knackt 200.000-Zuschauer-Marke

In der abgelaufenen Spielzeit 2015/2016 haben 208.967 Zuschauer das Schauspielhaus Bochum besucht. Dies ist eine der höchsten Besucherzahlen in der Geschichte des Schauspielhauses. Durch die hohe Besucherfrequenz konnten auch die Einnahmen noch einmal gesteigert werden und belaufen sich in der letzten Saison auf knapp 3 Mio. Euro (2,96 Mio Euro). Das ist eine Steigerung von 70% seit dem Amtsantritt von Anselm Weber (1,74 Mio Euro). Angesichts der großen Konsolidierungsanstrengungen vor allem in den Jahren 2011 bis 2013, als das Schauspielhaus eine Budgetdefizit von 1,8 Mio Euro aus den Vorjahren zu verkraften hatte, steht das Schauspielhaus unter Anselm Weber wirtschaftlich solide da. Es konnten Rücklagen gebildet werden, die der Intendanz von Johan Simons als Vorbereitungsetat dienen werden. Ein Aspekt der Einnahmesteigerung unter Anselm Weber ist die Zahl der Gastspiele des Schauspielhauses an anderen Theatern im In- und Ausland, die in der letzten Saison zusätzlich über 11.000 Zuschauer sahen. Etwa 35 Vorstellungen spielt das Schauspielhaus Bochum pro Spielzeit auswärts mit einem Einnahmevolumen von gut 300.000 Euro.
22.08.2016

Pressebrief September 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die neue Spielzeit startet am 16. September mit einer neuen Inszenierung von Jan Klata. Der Intendant des polnischen Nationaltheaters Stary in Krakau ist einer der renommiertesten Theatermacher Osteuropas und hat neben diversen Inszenierungen in Polen zuletzt am berühmten Moskauer Künstlertheater Shakespeares „Macbeth“ inszeniert. Mit Dostojewskis „Verbrechen und Strafe“ zeigt er jetzt seine vierte Arbeit am Schauspielhaus Bochum. Der weltberühmte Roman ist eine der größten Kriminalgeschichten der Weltliteratur und erzählt von Größenwahn, Schuld und Reue. Jan Klata und sein Dramaturg Olaf Kröck haben für die Bühnenadaption die Übersetzung von Swetlana Geier verwendet. Die Figur des Raskolnikow ist mit der Ausnahmeschauspielerin Jana Schulz besetzt, die zum ersten Mal mit dem Regisseur zusammenarbeitet.
 
Zum zweiten Mal hat die junge Autorin Laura Naumann ein Auftragswerk für das Schauspielhaus Bochum verfasst: Nach „Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken“ nun ein weiteres Stück mit einem so schwer merkbaren wie verheißungsvollen Titel: „Manchmal hat die Liebe regiert und manchmal einfach niemand“. Abermals untersucht sie darin anhand einer locker gefügten Reihe von Personen die Frage, wie wir leben wollen, und welche Geschichten wir erzählen, wenn wir von unserem Leben sprechen. Die Uraufführung ist am 18. September in den Kammerspielen. Es inszeniert erstmals in Bochum der Regisseur Jan Gehler, dessen Uraufführung von Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“ zum Theaterfestival Radikal Jung sowie zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen war und der sich als Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden zu einem der bekanntesten Regisseure seiner Generation entwickelt hat.
 
Das Erfolgsteam von „Monty Python’s Spamalot“ ist zurück. Ihre neue Premiere im Schauspielhaus ist am 24. September „Weekend im Paradies“. Christian Brey hat die Komödie von Franz Arnold und Ernst Bach über Wochenend-kavaliere und Sonntagsbräute, über berufliche Initiative und unverhoffte Aufstiegschancen im Ministerium in den 1960er Jahren angesiedelt. Die Bühne und die Kostüme hat seine Ausstatterin Anette Hachmann entworfen und als Musikalischer Leiter ist erneut Tobias Cosler mit von der Partie. Im Weekend-Hotel treffen die Ministeriumsangestellten unter anderem auf vier tanzende „Bombay-Babes“, choreografiert von Paul Kribbe, „Die Tiger von Eschnapur“ – die Hotelband – und vor allem in ungewohnten Konstellationen aufeinander. Turbulenzen sind hier vorprogrammiert.
 
Die Ruhrtriennale ermöglicht mit ihrer Campustriennale Masterclass bereits im zweiten Jahr Nachwuchstalenten zusammen mit international renommierten Künstlern und Dramaturgen ihre Projektideen zu realisieren. Unter dem Titel „Zwischen Welten“ beschäftigen sich die Kollektive mit Situationen des Umbruchs, Übergangs und Transits. Larissa Bischoff und Ksenia Ravvina widmen sich in „Adolescence“am Schauspielhaus Bochum der schwierigen Zeit der Pubertät, mit dem Zwischenzustand, nicht mehr Kind, aber noch nicht erwachsen zu sein. Am Ringlokschuppen Ruhr und am Schauspiel Essen werden mit dem Phänomen Gentrifizierung und dem Transit-Ort Autobahnraststätte weitere „Zwischen Welten“ erkundet. Die Inszenierungen in Mülheim, Essen und Bochum können per Kombiticket und Bustransfer an einem Abend nacheinander besucht werden. Die Uraufführung ist am 17. September.
 
Herzliche Grüße
Christine Hoenmanns

Pressemappe

Alle gewünschten Downloads können Sie in der Pressemappe sammeln. Sie werden Ihnen direkt an die angegebene E-Mail Adresse geschickt.

Sie haben derzeit kein Material ausgewählt.