Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken

Eine Rechtfertigung von Daniel Paul Schreber in einer Theaterfassung von Stefan Wipplinger und Fabian Gerhardt
Regie: Fabian Gerhardt
Der ebenso aberwitzige wie bestechend logische Text des sächsischen Juristen Daniel Paul Schreber bildet den Ausgangspunkt für eine künstlerische Expedition in die Tiefen der menschlichen Psyche. Während des erzwungenen Aufenthalts in einer psychiatrischen Einrichtung verfasste Schreber den Beweis, dass er zwar krank, aber immerhin der gottbestimmte Mittelpunkt des Universums sei. Nebenbei warf er Fragen auf, die auch heute, über hundert Jahre später, das Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Die „Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken“ schrieben sowohl Rechts- als auch Psychologiegeschichte. Ihre poetische Vielschichtigkeit und ihr Fantasiereichtum sind der Treibstoff für eine tiefgehende, spielwütige und humorvolle Reise, angetreten von einem Ensemble, das von Schrebers Rechtfertigungskonstrukt ebenso fasziniert ist wie zahlreiche Denker des 21. Jahrhunderts.
Uraufführung: 27. April 2018, Kammerspiele

Die nächsten Termine

Uraufführung
Premiere
Fr 27.04.2018
19:30, Kammerspiele
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Mi 16.05.2018
19:30, Kammerspiele
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So 27.05.2018
19:00, Kammerspiele
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