Bombenstimmung

Lesung von Mathias Kopetzki aus seinem gleichnamigen Buch
Ob am Strand, im Zug, in der Schule oder bei der ersten Begegnung mit der leiblichen Mutter - Mathias Kopetzki hat im Lauf seines Lebens schon die absurdesten Geschichten erlebt, die ihn immer wieder daran erinnern, dass er nicht „ganz deutsch“ ist und als „Ausländerkind“ adoptiert wurde. Mit schwarzem Humor, Ironie und zugleich hoch emotional erzählt er von kleinen und von großen Kränkungen, seltsamen Verwechslungen und fragwürdigen Avancen, von skurrilen Begegnungen mit begriffsstutzigen Sicherheitsleuten, unbelehrbaren Lehrern bis hin zu überfreundlichen Flüchtlingshelfern.
Mathias Kopetzki

1973 als Halbiraner in Osnabrück geboren und ins oldenburgische Hude adoptiert, absolvierte von 1994-98 ein Schauspielstudium am Salzburger Mozarteum. Theaterstationen führten ihn unter anderem ans Berliner Ensemble, das Kölner Schauspiel, Bremer Theater, Schauspielhaus Graz, Staatstheater Cottbus, Theater Essen, Oldenburgisches Staatstheater, sowie die Salzburger Festspiele oder die Dresdner Semperoper. Er arbeitet für Film, Rundfunk und Fernsehen („Alarm für Cobra 11“, „Soko“, „Fucking Berlin“, „Playoff“, etc.), synchronisierte bereits hunderte von Filmen und Serien, dozierte an Schauspielschulen und tourt mit eigenproduzierten Programmen und Stücken durch die Republik. 2002 wurde er zusammen mit seinem Ensemble mit dem bedeutenden Wiener Nestroypreis ausgezeichnet. 2011 erschien sein gefeiertes Buchdebüt „Teheran im Bauch“ bei Random House. Ein Jahr später folgte bei Piper die Bahnsatire „Im Sarg nach Prag“. „Bombenstimmung“ (Lübbe, 2017) ist sein jüngstes Werk. 
Foto: Matti Hillig

Die nächsten Termine

Sa 27.01.2018
20:00, Eve Bar
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