Ende gut, alles gut

von William Shakespeare
Regie: Robert Schuster
Shakespeares dunkle Komödie ist ein Geheimtipp. Im Zentrum der Geschichte über Liebe, Verlangen und einen unbeugsamen Willen steht eine der verblüffendsten Frauenfiguren, die Shakespeare je schrieb. Die Tochter eines berühmten Arztes liebt einen Grafen, doch dieser erwidert ihre Gefühle nicht. Aber als es der jungen Frau gelingt, den König zu heilen, gewährt ihr dieser ein einmaliges Privileg: Sie darf sich ihren Ehemann selbst auszusuchen und wählt den Grafen. Zur Heirat gezwungen, flüchtet dieser sich in den Krieg. Seine frisch Vermählte aber gibt nicht auf. Sie weiß, was sie will, und um es zu bekommen, schreckt sie auch vor extremen Methoden nicht zurück. Vor dem Hintergrund der Debatte über Sexismus und Geschlechteridentitäten inszeniert Robert Schuster das Stück als ein Vexierbild, in dem Geschlechterrollen auf den Kopf und in Frage gestellt werden. Die Vorzeichen eines männerdominierten Systems werden umgekehrt und so die Zuschreibungen und Erwartungen aufgrund von Geschlecht offengelegt.
Premiere: 3. Februar 2018, Schauspielhaus
Dauer: ca. 2 Stunden 40 Minuten, eine Pause

Besetzung

Der Graf von Roussillon + Herzogin von Florenz
Brigitte, Tochter des Grafen von Roussillon (Original: Bertram)
Paris, Pflegesohn des Grafen von Roussillon (Original: Helena)
Die Parolles
Eine Närrin, dem Grafen von Roussillon zu Diensten
Die Königin von Frankreich
Die Feuer, eine Personalscout der Königin + eine Witwe
Coco, eine französische Aristokratin
Chanel, eine französische Aristokratin
Giovanni (Original: Diana)
Bühne und Kostüme
Musik
Licht
Denny Klein
Video
Fabian Hoffmann
Dramaturgie
Sprechtraining

Pressestimmen

5.2.2018
Ruhr Nachrichten, Ronny von Wangenheim
Aus Shakepeares Helena wird Paris
5.2.2018
WAZ, Jürgen Boebers-Süßmann
„Ende gut, alles gut“ als launiges Spiel der Geschlechter
4.2.2018
lokalkompass.de, Nathalie Memmer
„Das Gelächter der Geschlechter“

Die nächsten Termine

So 25.02.2018
17:00 - 19:40, Schauspielhaus
0
0
Mi 07.03.2018
18:45, Einführung im Foyer des Schauspielhauses
19:30 - 22:10, Schauspielhaus
0
0
Fr 16.03.2018
19:30 - 22:10, Schauspielhaus
0
0
So 25.03.2018
19:00 - 21:40, Schauspielhaus
0
0
Thomas Mehlhorn (Die Feuer), Roland Riebeling (Coco), Christopher Heisler (Chanel), im Hintergrund: Jürgen Hartmann (Eine Närrin), Bettina Engelhardt (Der Graf von Roussillon)
Jürgen Hartmann (Eine Närrin), Bettina Engelhardt (Der Graf von Roussillon)
Daniel Stock (Brigitte), Raphaela Möst (Paris); im Vordergrund: Ronny Miersch (Parolles), Thomas Mehlhorn (Die Feuer)
Ronny Miersch (Parolles), Daniel Stock (Brigitte), Thomas Mehlhorn (Die Feuer)
Daniel Stock (Brigitte), Günter Alt (Die Königin von Frankreich), Raphaela Möst (Paris), Ronny Miersch (Parolles)
Roland Riebeling (Coco), Thomas Mehlhorn (Die Feuer), Christopher Heisler (Chanel)
Therese Dörr (Giovanni), Daniel Stock (Brigitte)
Daniel Stock (Brigitte), Günter Alt (Die Königin von Frankreich), Thomas Mehlhorn (Die Feuer), Raphaela Möst (Paris)
Daniel Stock (Brigitte), Raphaela Möst (Paris)
Raphaela Möst (Paris), Günter Alt (Die Königin von Frankreich), Daniel Stock (Brigitte)
Ronny Miersch (Parolles)
Daniel Stock (Brigitte), Ronny Miersch (Parolles)
Daniel Stock (Brigitte), im Vordergrund: Roland Riebeling (Coco), Christopher Heisler (Chanel)
Ronny Miersch (Parolles), Roland Riebeling (Coco), Christopher Heisler (Chanel)
Roland Riebeling (Coco), Daniel Stock (Brigitte), Christopher Heisler (Chanel), im Vordergrund: Ronny Miersch (Parolles)
Christopher Heisler (Chanel), Roland Riebeling (Coco), Bettina Engelhardt (Herzogin von Florenz)