Ende gut, alles gut

von William Shakespeare
Regie: Robert Schuster
Shakespeares dunkle Komödie ist ein Geheimtipp. Im Zentrum der Geschichte über Liebe, Verlangen und einen unbeugsamen Willen steht eine der verblüffendsten Frauenfiguren, die Shakespeare je schrieb. Die Tochter eines berühmten Arztes liebt einen Grafen, doch dieser erwidert ihre Gefühle nicht. Aber als es der jungen Frau gelingt, den König zu heilen, gewährt ihr dieser ein einmaliges Privileg: Sie darf sich ihren Ehemann selbst auszusuchen und wählt den Grafen. Zur Heirat gezwungen, flüchtet dieser sich in den Krieg. Seine frisch Vermählte aber gibt nicht auf. Sie weiß, was sie will, und um es zu bekommen, schreckt sie auch vor extremen Methoden nicht zurück. Vor dem Hintergrund der Debatte über Sexismus und Geschlechteridentitäten inszeniert Robert Schuster das Stück als ein Vexierbild, in dem Geschlechterrollen auf den Kopf und in Frage gestellt werden. Die Vorzeichen eines männerdominierten Systems werden umgekehrt und so die Zuschreibungen und Erwartungen aufgrund von Geschlecht offengelegt.

Robert Schuster (*1970) inszeniert Oper und Schauspiel u. a. in Basel, Bremen, Freiburg, Leipzig, am Deutschen Theater Berlin und am Schauspiel Frankfurt. Am Schauspielhaus Bochum war zuletzt seine internationale Produktion „Kula – nach Europa“ zu sehen. Er ist Professor für Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.
„Ende gut, alles gut“ findet sich zusammen mit „Die Orestie“ in unserem Theaterpäckchen 1: Klassiker. Dieses und weitere Weihnachtsangebote sind bis 23.12.2017 an der Theaterkasse erhältlich.
Premiere: 3. Februar 2018, Schauspielhaus

Die nächsten Termine

Premiere
Sa 03.02.2018
19:30, Schauspielhaus
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Do 08.02.2018
19:30, Schauspielhaus
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Sa 17.02.2018
19:30, Schauspielhaus
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So 25.02.2018
17:00, Schauspielhaus
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