Moondog

Performatives Konzert
Regie: Annette Dabs
Moondog: Für die Menschen in New York war er einfach nur „The Viking of 6th Avenue“, der Komponist und Musiker Louis Thomas Hardin, der sich nach seinem Blindenhund nannte. Moondog spielte auf der Straße und verkaufte Kompositionen und Poesie an Passanten. Er schrieb sich über Jahrzehnte hinein in den urbanen Sound der Weltmetropole. Ebenso inspiriert von der strengen Kompositionslehre Johann Sebastian Bachs, wie von der grenzenlosen Freiheit Charlie Parkers, inspirierte er Steve Reich und Philip Glass zu ihrer Neuformulierung einer Minimal Music. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im Ruhrgebiet. Im Mai 2016 wäre Moondog 100 Jahre alt geworden. Grund genug zu feiern! Mit 11 Musikern und drei Performern wird etwas Gewaltiges in Bewegung gesetzt.

Hier geht es zum Trailer auf youtube.

R: Annette Dabs / Mitarbeit: Marcel Keller / B: Stefanie Oberhoff / CH: Thomas Rascher // Mit: Kristof Dömötör, Marko Genero/Tobias Sykora, Martin Hilner, Stefan Lakatos, Roland Lichters, Sebastian Pottmeier, Greta Schaller, Kristin Scheinhütte/Sabeth Dannenberg, Jasper Schmitz, Wolfgang Sellner/Elif Dimli, Aliaksandr Senazhenski/Albert Hametoff, Suye Shao/Alex Morsey, Philipp Willerding-Bach/Max Schmiz, Michael Zier

Alle Werke Louis Hardin aka Moondog

Mit freundlicher Genehmigung durch den Nachlass Ilona Sommer (Louis Hardin), vertreten durch den Testamentsvollstrecker Rechtsanwalt Alexander Duve, Berlin
Eine Koproduktion von Fidena und Schauspielhaus Bochum
Uraufführung: 4. Mai 2016, Kammerspiele
Dauer: ca. 1 Stunde 10 Minuten