Torsten Sträter

Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein
Vom Macher von "Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben" kommt nur das Programm "Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein" ins Schauspielhaus.
Diesmal geht's aber echt um alles: die Macht der Entspannung, Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedanken. Er heißt Günter. Und es geht um die Zeit! Was sie macht, wie sie funktioniert, wonach sie riecht und ob man sie umtauschen kann.
In der Art so.
Das sagte mein Oppa immer: "In der Art so."

Es wird ein Abend in sonorstem Deutsch, eine große Tüte Pointen lässig runtergebrummt - dazu, dazwischen, oben drüber: Geschichten, die man jetzt mal nicht von YouTube oder aus dem TV kennt. Knuspriges Material, dampfend frisch, unter anderem eine Story, die ich in L.A. geschrieben habe. Die handelt an sich vom Tapezieren, aber man kann sie gut anmoderieren mit: „Die nächste Geschichte habe ich in Los Angeles geschrieben, (Schulterzucken) You know ... Sunset Boulevard ...“.

Ich freu mich auf Sie!
Und pünktlich bin ich auch.
In Zusammenarbeit mit dem Bahnhof Langendreer