Kapelsky

Musiker

Die Stilrichtung von Kapelsky (mit Michael Ashauer als Bassist in der Kernbesetzung) nennt sich „Ostperanto Folkjazz“. Bandsound und Repertoire verbinden stilistische Komponenten verschiedener europäischer Gypsy-Musik und begegnen diesen mit einer „jazzigen“ Experimentierfreude ohne Rücksicht auf Traditionsdogmen. Dabei sind Humor, Ironie und das Spiel mit Klischees immer wieder eine wichtige Inspirationsquelle. Nach ihrer Debut-CD „Ostperanto“ (2009) legt die Band nun mit dem neuen Album „Absoluti, absoluti!“ nach.

Am Schauspielhaus Bochum spielten Kapelsky in folgender Besetzung in der Produktion „Das Leben ist kein Fahrrad“ (Regie: Anselm Weber):
Gregor Hengesbach
*1973, studierte Musik in Arnhem (NL) mit zusätzlichem Masterstudiengang in den Fächern Improvisation und Komposition. Neben seiner Bandtätigkeit bei Kapelsky wirkte er bei verschiedenen Produktionen des Schauspielhauses Bochum mit (u. a. „A Tribute to Johnny Cash“) und übernahm musikalische Leitungen am Theater Heilbronn und Schauspiel Leipzig. Zunächst beheimatet in Rock und Jazz, entwickelte der Dortmunder auf Reisen durch Osteuropa die Affinität zu Balkanmusik, Klezmer und Sinti-Swing.
Nils Imhorst
*1970, ist als vielbeschäftigter Bassist in unzähligen Projekten anzutreffen. Beispielsweise tourte er mit dem Tango und Klezmer Quartett „Klezcetera“ in vielen Ländern Europas. In dem Trio „Olinka Orphea & Band“ widmete er sich der Gradwanderung zwischen kauzigem Pop und skurrilem Humor. 2009 startete Imhorst sein Projekt „Tangolectrón“. An der Schnittstelle zwischen Electronica und Tango entstand unter seiner Regie ein Album, das überwiegend aus Eigenkompositionen besteht. Als Musiker und Komponist ist Nils Imhorst außerdem fester Bestandteil der Theaterszene des Ruhrgebiets und bei den unterschiedlichsten Inszenierungen zu hören und zu sehen.
Jan-Sebastian Weichsel
*1977, spielt Geige, Bratsche, Mandoline, E-Bass, Kontrabass, Gitarre. Er studierte von 1997 bis 1998 an der „Jazz & Rockschule Freiburg“ sowie von 2003 bis 2008 an der „Hoogeschool voor de kunsten“ in Arnheim (NL) Jazzgeige. Er spielte in zahlreichen Bands und zunehmend in eigenen Liederabenden und Theaterprojekten. Erste Theaterarbeiten entstanden während der Intendanz von Leander Haußmann von 1998 bis 2000 am Schauspielhaus Bochum. Hier entwickelte er als Musiker die Liederabende „Die Ausschau“ (2006), „A Tribute to Johnny Cash“ (2008) und „A Tribute to Quentin Tarentino“ (2009). Mit David Bösch arbeitete er bereits am Schauspiel Essen für die Produktion „Woyzeck“ (2007). Er arbeitet regelmäßig als Musiker am Theater Oberhausen, Schauspiel Frankfurt sowie bei zahlreichen Fimproduktionen wie „Soul Kitchen“ von Fatih Akin.

Produktionen am Schauspielhaus Bochum

Musiker in „Das Leben ist kein Fahrrad