Der Tod des Lehrers

Vier Erzählungen aus dem Buch „Die Bande“ von Einar Schleef
Soloprogramm mit Wolfram Koch
Die Mutter schreibt dem Sohn, der sich nicht um sie, nicht um das Grab des Vaters kümmert. Sein Lehrer und Mentor bringt sich um. Auch bei ihm hatte der Sohn sich nie mehr gemeldet. Ein Mann baut ein Haus, die Ehe zerbricht, er zündet das Haus an, landet im Gefängnis. Er kommt frei, sie versöhnen sich. Dann zündet er wieder das Haus an. Zwei Witwen fahren zum Kyffhäuser, die eine bekommt Durchfall im Bus, die andere nimmt sie zu sich nach Haus, wäscht sie liebevoll, sie schlafen ein, aneinander gekuschelt. Ein Mann überrascht seine Freundin mit einem anderen, flieht aus der Wohnung. Genügt er ihr nicht mehr, ist er zu alt, soll er sich vor die U-Bahn werfen?

Wolfram Koch feierte im Oktober 2015 mit „Der Tod des Lehrers“ Bochumer Premiere in den Kammerspielen, zuvor stellte er sein Soloprogramm im Juni 2015 bereits zweimal im Theaterzelt der Ruhrfestspiele Recklinghausen vor. Der Schauspieler interpretiert einen Monolog aus literarischen Fragmenten des genialen Einar Schleef, dessen Geschichten einfühlsam und lakonisch die Welt seiner Mutter, die Einsamkeit und die Glücklosigkeit der kleinen Leute umkreisen. Der junge Regisseur Jakob Fedler hat diese Prosatexte für das Theater neu entdeckt.
Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen
Bochumer Premiere: 23. Oktober 2015, Kammerspiele
Dauer: ca. 1 Stunde 10 Minuten, keine Pause

Besetzung

Mit
Wolfram Koch
Regie
Jakob Fedler
Bühne und Kostüme
Dorien Thomsen