Das Detroit-Projekt

Das Küchenmobil

Mitmachaktion von ESTO NO ES UN SOLAR (ES)
english version see below
Die beiden Architekten Patrizia di Monte und Ignacio Grávalos riefen 2010 ein außergewöhnliches Stadtprojekt in Zaragoza ins Leben: ESTO NO ES UN SOLAR („Dies ist kein Leerstand“) deutet so ironisch auf die öden Brachen und Leerstellen in der Stadt wie der berühmte Spruch von Magritte auf eine Pfeife. Genau diese Leerstellen verwandelten sie gemeinsam mit Anwohnern, Künstlern und der Stadtverwaltung in kreative und blühende Orte. Als sie begannen, eine Aktion für Bochum zu entwickeln, suchten sie zuerst einen besonderen Ort aus und fragten dann, was die Menschen an diesem Ort brauchen und was die spanischen Stadtentwickler  für sie tun können. Entstanden ist ein Küchenmobil für die HUstadt. Der Stadtteil in Querenburg mit seiner dichten Bebauung, den vielen Kulturen und den Nachbarschaften erscheint den beiden Architekten als ideales Feld, um neue, ungewöhnliche Stadtteilarbeit zu entwickeln. Durch zahlreiche Gespräche mit Matthias Köllmann vom Verein HUkultur machten sie sich ein Bild von der HUstadt und seinen Anwohnern. Nun ist es entschieden: Gemeinsam wird ein altes Fahrzeug zum Küchenmobil getunt.  Das Küchenmobil ist eine multifunktionale, mobile Küche, die Restaurant, Bar und Meeting-Point sein kann. In ihr lässt sich kochen und essen, mit ihr kann man ein öffentliches Frühstück oder eine nächtliche Party ausrichten. Was auch immer gebraucht wird: Das Küchenmobil kann (fast) alles.

Es sind alle herzlich eingeladen, am Bau des Küchenmobils mitzuwirken! Am 26. Juni von 10:00-18:00 Uhr, am 27. Juni von 9:00-20:00 Uhr und am 28. Juni von 10:00-20:00 Uhr.

Am 29. Juni wird das fertige Küchenmobil auf dem Bochumer Zukunftsfest eingeweiht! Es wird den gesamten Tag auf der Finanzamtwiese stehen.
Weitere Informationen zu HUkultur
Die Großwohnsiedlung „Innere Hustadt“ in Bochum Querenburg ist seit 2009 Stadtumbaugebiet im Rahmen des "Stadtumbau West". Hier leben Menschen aus über 40 Nationen, die sich aus unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Milieus zusammensetzen und eine außergewöhnlich junge Bevölkerungsstruktur bilden. 2010 setzte der Leiter der HUkultur Matthias Köllmann mit Unterstützung von Anwohnern und den Künstlerinnen Mari Rantanen und Apolonija Sustersic sowie der VBW – Bauen und Wohnen und der Stadt Bochum, das Kunstprojekt caféHUstadt um und entwickelte die Marke HUstadt. Um Zukunftsfähigkeit zu stärken wurde im Juni 2012 das Konzept auf eine breitere Basis gestellt und der Projektbereich HUkultur unter der Trägerschaft des Fördervereins Hustadt e. V. gegründet. HUkultur ist fest in der Gemeinschaft der Hustadt verankert - mit einer Struktur, die soziale und kreative Prozesse ermöglicht und Raum für Wachstum bietet. Um die Infrastruktur für Hustädter erhalten, pflegen und optimieren zu können, lädt HUkultur Künstler ein, die mit ihrer Kunst die Hustadt und ihre Bürger bei der Imagepflege unterstützen können, um so den Stadtteil nach innen und außen zu stärken.
ENGLISH VERSION

MOBILE KITCHEN
Join-in action

In 2010, the two architects Patrizia di Monte and Ignacio Grávalos launched an unusual city project in Zaragoza: ESTO NO ES UN SOL AR (“This is not a lot“) is a tongue-in-cheek  pointer to wasteland and vacancies in the city, in the style of Magritte’s famous line about the pipe. Together with locals, artists and the municipality they transform these very  vacancies into creative, flowering places. When they started to plan an action for  Bochum, they first looked for a special place and then asked the people what they needed at this place and what the Spanish urban  planners could do for them. The result is a  mobile kitchen (“Küchenmobil”) for the HU  stadt. The urban district in Querenburg with its high population density, a multitude of cultures and neighbourhoods seems an ideal area for developing new, unusual neighbourhood work. In numerous talks with Matthias Köllmann of the Verein HU kultur, they got a good impression of HU stadt and its residents. The decision has been made: an old vehicle will be pimped to become a mobile kitchen. A  multifunctional mobile kitchen that can be restaurant, bar and meeting point. People can cook and eat in it, they can organise a public breakfast or a nighttime party. Whatever is needed: the mobile kitchen can do (almost) everything.

HUkultur: The large housing complex „Innere Hustadt“ in Bochum Querenburg became an urban redevelopment area in the context of the restructuring of the western city in 2009. People from more than 40 nations, of the most diversified cultural and social environments and an extraordinarily young population structure live here. In 2010, the director of HUkultur, Matthias Köllmann, assisted by local residents and the artists Mari Rantanen and Apolonija Sustersic as well as VBW – Bauen und Wohnen and Bochum municipality realized the art project caféHUstadt and developed the HUstadt label. To make it fit for the future, the concept was given a broader base in 2012 by founding the project area HUkultur with the Förderverein Hustadt e. V. as responsible organisation. HUkultur is firmly rooted in the Hustadt community – with a structure that allows social and creative processes and leaves space for growth. In order to preserve, care for and optimize the Hustadt infrastructure, HUkultur invites artists to assist the Hustadt and their citizens in cultivating their image and strengthening the city district from inside and outside.

When: June 21 to 29, 2014, daily
Where: Around Brunnenplatz in the Hustadt, Bochum
Price: free of charge
Ein Projekt mit Schauspielhaus Bochum und Urbane Künste Ruhr
Ein Projekt mit
Gefördert durch die
Das internationale Stadt- und Kunstfestival in Bochum stellt Fragen und sucht nach Antworten zur Zukunft der Stadt, der Arbeit und der Kunst in Europa. Von Oktober 2013 bis Oktober 2014.