A tribute to Johnny Cash
Eine musikalische SpurensucheJohnny Cash, the Duke of Country: Es dürfte kaum einen anderen Musiker geben, der einen ähnlich ikonenhaften Charakter für die Pop-Musik und den amerikanischen Traum, und zwar die hellen und die dunklen Seiten, besitzt wie Johnny Cash. Er war erfolgreicher Countrymusiker, Mann der Religion, tablettensüchtiger Raufbold, Bewahrer amerikanischer Traditionen und schließlich Kultfigur für die junge Generation, ein Mann voller Widersprüche. Doch nur wenige Helden der amerikanischen Musikgeschichte vereinen diese Widersprüche dermaßen zwanglos: Er vermied in seinen Liedern die Gemeinplätze seines Genres, spielte im Weißen Haus keine gefälligen Patrioten Nummern und besang im Folsom Prison oder in St. Quentin keine heile Welt. So bleibt von ihm mehr als nur sein berühmter „Boom-Chicka-Boom“-Sound „We’ll meet again…“.
Videotrailer
Regie Arne Nobel
Musikalische Leitung Karsten Riedel, Torsten Kindermann
Ausstattung Julia Ströder
Besetzung
mit Dagny Dewath, Karin Moog, Thomas Anzenhofer, Oliver Möller
Gitarre Gregor Hengesbach, Ingmar Kurenbach
Gesang, Chordzitter, Saxophon Torsten Kindermann
Schlagzeug, Klavier, Gesang Karsten Riedel
Bass, Geige Jan Sebastian Weichsel
Pressestimmen
„Regisseur Arne Nobel hat dem Trio der Schauspieler fünf Musiker zur Seite gestellt, die schlichtweg grandios und wunderbar spielen. Allen voran Karsten Riedel am Schlagzeug, der seine Instrumente mal prügelt und mal zärtlich streichelt […].“
(theater pur)
„Thomas Anzenhofer ist The Man in Black – ein perfektes Double mit kontrollierten Gesten, lakonischen Kommentaren und einer markanten Steimme, die Johnny Cash stimmlich intelligent bravourös lebendig werden lässt: locker - intonierend in den konventionellen Country-Passagen, zurückhaltend in den fast spirituellen Gospels, leidenschaftlich im Protest.“
(Opernnetz.de)
„Dieser großartige Schauspieler mit verhaltener Präsenz und der unvergleichlich ausdrucksstarken Stimme und seinem bislang unentdeckt gebliebenen sonor-variablen Bass-Bariton wird ergänzt durch die amerikanisch - typisierende Karin Moog (sie gibt herrliche Kostproben ihrer durchsetzungsstarken Sing-Stimme) und Oliver Möller, der als Highlight des Abends einen grandiosen Bob Dylan – Auftritt zelebriert!“
(Opernnetz.de)



