


Robert Musil
In einer Bearbeitung von Thomas Birkmeir
Robert Musils Jugendroman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" beschreibt das Erwachsenwerden des selbstbewussten und zugleich zutiefst verunsicherten Törleß und anderer junger Männer. Einsam sind sie alle. Überfordert damit herauszufinden, wie Zusammenleben funktioniert und wo sie Grenzen verletzen. Sie bauen sich ihre eigene, kleine Welt, unbeachtet von den Erwachsenen. Verirrungen und Verwirrungen sind vorprogrammiert. Gewalt, Sexualität und Machtgier mischen sich unglücklich. Ein Schüler wird zum Opfer gewalttätiger Übergriffe. Törleß ist von den Ereignissen zugleich angewidert und angezogen. Er stellt fest, dass dies alles auch in ihm steckt.
Regie Martina van Boxen
Bühne Michael Habelitz
Kostüme Cathleen Kaschperk
Video Michael Habelitz
Besetzung
Törleß Simon Breuer
Basini Alexander Ritter
Reiting Daniel Flieger
Filmeinspielungen
Beineberg Christoph Pütthoff
Bozena Manuela Alphons
Pressestimmen
Die Inszenierung folgt der Vielschichtigkeit im Gefühlshaushalt von pubertierenden Jungs, verwischt die Grenzen zwischen moralischer Zurückhaltung und klammheimlicher Lust am Erniedrigen eines Menschen. In diesen facettenartigen Schattierungen liegt der Sog der Inszenierung.
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Simon Breuer spielt den Törleß als irritierten Tatzeugen und zeitweilen Mittäter, der sich nicht dazu durchringen kann, der Brutalität seines rabiaten Schulkumpanen Einhalt zu gebieten. Daniel Flieger als Reitling suhlt sich genüsslich in seiner Macht über einen anderen, rücksichtslos. Hier spricht ein kleiner Diktator, beleibe nicht dumm, und sich gerade deshalb seiner Lust an der Erniedrigung von Basini bewusst. Der Inszenierung würde allerdings der schmerzhafte Höhepunkt fehlen ohne Alexander Ritter als Basini: Ritter zeigt ihn – dabei bis an die Grenze der Selbstverleugnung gehend – als erbarmungswürdige Kreatur, als Häuflein Elend, das jammert, bittet. Das war atemstockend intensiv.
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Ein weißer Fassadenbau mit Türen und offenen Durchgängen erzeugt eine hypersterile Atmosphäre. Diesen Raum nutzt Törleß für seine Ichfindungs- Experimente. Er beobachtet eine sich formierende Gruppe um den Tyrannen Reitling - in seiner Widerwärtigkeit von Daniel Flieger glänzend verkörpert -, der mit intriganten Plänen seine Mitschüler gegeneinander ausspielt.
(Ruhr Nachrichten)
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
Für Jugendliche ab 14 JahrenIn einer Bearbeitung von Thomas Birkmeir
Robert Musils Jugendroman "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß" beschreibt das Erwachsenwerden des selbstbewussten und zugleich zutiefst verunsicherten Törleß und anderer junger Männer. Einsam sind sie alle. Überfordert damit herauszufinden, wie Zusammenleben funktioniert und wo sie Grenzen verletzen. Sie bauen sich ihre eigene, kleine Welt, unbeachtet von den Erwachsenen. Verirrungen und Verwirrungen sind vorprogrammiert. Gewalt, Sexualität und Machtgier mischen sich unglücklich. Ein Schüler wird zum Opfer gewalttätiger Übergriffe. Törleß ist von den Ereignissen zugleich angewidert und angezogen. Er stellt fest, dass dies alles auch in ihm steckt.
Regie Martina van Boxen
Bühne Michael Habelitz
Kostüme Cathleen Kaschperk
Video Michael Habelitz
Besetzung
Törleß Simon Breuer
Basini Alexander Ritter
Reiting Daniel Flieger
Filmeinspielungen
Beineberg Christoph Pütthoff
Bozena Manuela Alphons
Pressestimmen
Die Inszenierung folgt der Vielschichtigkeit im Gefühlshaushalt von pubertierenden Jungs, verwischt die Grenzen zwischen moralischer Zurückhaltung und klammheimlicher Lust am Erniedrigen eines Menschen. In diesen facettenartigen Schattierungen liegt der Sog der Inszenierung.
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Simon Breuer spielt den Törleß als irritierten Tatzeugen und zeitweilen Mittäter, der sich nicht dazu durchringen kann, der Brutalität seines rabiaten Schulkumpanen Einhalt zu gebieten. Daniel Flieger als Reitling suhlt sich genüsslich in seiner Macht über einen anderen, rücksichtslos. Hier spricht ein kleiner Diktator, beleibe nicht dumm, und sich gerade deshalb seiner Lust an der Erniedrigung von Basini bewusst. Der Inszenierung würde allerdings der schmerzhafte Höhepunkt fehlen ohne Alexander Ritter als Basini: Ritter zeigt ihn – dabei bis an die Grenze der Selbstverleugnung gehend – als erbarmungswürdige Kreatur, als Häuflein Elend, das jammert, bittet. Das war atemstockend intensiv.
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Ein weißer Fassadenbau mit Türen und offenen Durchgängen erzeugt eine hypersterile Atmosphäre. Diesen Raum nutzt Törleß für seine Ichfindungs- Experimente. Er beobachtet eine sich formierende Gruppe um den Tyrannen Reitling - in seiner Widerwärtigkeit von Daniel Flieger glänzend verkörpert -, der mit intriganten Plänen seine Mitschüler gegeneinander ausspielt.
(Ruhr Nachrichten)
