Die Nibelungen

von Friedrich Hebbel
Regie: Roger Vontobel
Roger Vontobel inszenierte für das Schauspielhaus ein fünfstündiges Theatererlebnis, das in zwei Pausen von szenischen Installationen und einem vielfältigen Beiprogramm flankiert wird. Im Zentrum steht das mittelhochdeutsche Nibelungenlied, aus dem Friedrich Hebbel 1862 eine Trilogie geschrieben hat, die in dem alten Sagenstoff archetypische Konflikte freilegt: Liebe, Betrug, Verrat und Mord.
Der durch ein Bad im Drachenblut nahezu unverletzbare Siegfried möchte die schöne Kriemhild heiraten. Zuvor aber muss er für den König der Burgunder, Kriemhilds Bruder, die stärkste Frau der Welt bezwingen und sie dem König Gunter gefügig machen. Als die Täuschung auffliegt, scheint Brunhild endgültig gebrochen. Sie fordert Rache, die Hagen im Dienste der Staatssicherheit ausführt. Hinterlistig entlockt er Kriemhild das Geheimnis von Siegfrieds verletzlicher Stelle und ersticht den Helden hinterrücks auf der Jagd. Die Familie versucht den Mord zu vertuschen, doch Kriemhild pocht auf Wahrheit und Recht. Um ihre Hoffnung betrogen, entsteht eine Leere und Ohnmacht, der sie durch einen fanatischen Amok zu entkommen versucht.
Premiere: 3. Oktober 2013, Schauspielhaus
Dauer: ca. 5 Stunden, zwei Pausen

Besetzung

Gunther, König von Burgund
Hagen Tronje
Gerenot, Bruder des Königs
Giselher, Bruder des Königs
Kriemhild, Schwester des Königs
Ute, Mutter des Königs
Volker, der Spielmann
Etzel, König der Hunnen
Otnit, Sohn des Etzel und der Kriemhild
Jakob Schmidt / Moritz Zimmer
Markgraf Rüdiger
Werbel, Etzels Dienstmann
Siegfried
Brunhild, Königin von Isenland
Musiker

Pressestimmen

November 2013
theaterpur.net, Dietmar Zimmermann
Viel besungen: Die Nibelungen
24.10.2013
revierpassagen.de, Eva Schmidt
Altes Lied ganz neu: Die Nibelungen am Schauspielhaus Bochum
7.10.2013
Die Welt, Stefan Keim
Wo die Recken Feinripp tragen
5.10.2013
Ruhr Nachrichten, Ronny von Wangenheim
Die Nibelungen zeigen Siegfried als Supermann
4.10.2013
Die deutsche Bühne, Andreas Falentin
Der menschliche Faktor
4.10.2013
Deutschlandfunk, Christiane Enkeler
Liebe, Verrat, Tod
Marco Massafra (Gernot), Torsten Flassig (Giselher), Florian Lange (König Gunther), Lore Stefanek (Ute), Werner Wölbern (Hagen Tronje)
Jana Schulz (Kriemhild), im Hintergrund: Lore Stefanek (Ute)
Heiner Stadelmann (Markgraf Rüdiger), Jana Schulz (Kriemhild)
Matthias Kelle (Volker), Torsten Flassig (Giselher), Werner Wölbern (Hagen Tronje), Florian Lange (König Gunther), Marco Massafra (Gernot)
Lore Stefanek (Ute), Jana Schulz (Kriemhild), Florian Lange (König Gunther), Marco Massafra (Gernot), Torsten Flassig (Giselher), Matthias Kelle (Volker), Keith O’Brien (Musiker), im Vordergrund: Felix Rech (Siegfried)
Jana Schulz (Kriemhild), Lore Stefanek (Ute)
Felix Rech (Siegfried), Werner Wölbern (Hagen Tronje)
Marco Massafra (Gernot), Werner Wölbern (Hagen Tronje), Florian Lange (König Gunther), Torsten Flassig (Giselher), im Hintergrund: Felix Rech (Siegfried)
: Felix Rech (Siegfried), Jana Schulz (Kriemhild)
Felix Rech (Siegfried), Jana Schulz (Kriemhild), im Hintergrund: Florian Lange (König Gunther), Torsten Flassig (Giselher), Lore Stefanek (Ute), Werner Wölbern (Hagen Tronje), Marco Massafra (Gernot)
Matthias Redlhammer (König Etzel), Marco Massafra (Gernot), Moritz Zimmer (Otnit), Jana Schulz (Kriemhild)
Jana Schulz (Kriemhild), Minna Wündrich (Brunhild), im Hintergrund: Torsten Flassig (Giselher), Florian Lange (König Gunther), Lore Stefanek (Ute)
Matthias Kelle (Volker), Torsten Flassig (Giselher), Werner Wölbern (Hagen Tronje), Florian Lange (König Gunther), Marco Massafra (Gernot)
Jana Schulz (Kriemhild)