Endgame

Ein Theater-Game von machina eX
Das Medientheaterkollektiv machina eX ist bekannt für seine „Point ’n’ Click Adventures“ in lebensechter Grafik. Mit Hilfe moderner Technologien entstehen spielbare Theaterstücke, die zugleich begehbare Computerspiele sind. Durch das Lösen von Rätseln spielen sich die Zuschauer gemeinsam durch eine Geschichte. Doch anstatt mit Bildschirm und Tastatur wird hier mit Räumen, Objekten und Menschen gespielt. Mit ihrem neuen Theater-Game tauchen machina eX in die Irren und Wirren des Cyberwarfare ein – der digitalen Kriegsführung. Die Zuschauer betreten die Räumlichkeiten eines auf den ersten Blick sympathischen Start-up-Unternehmens – einer modernen Firma für Internet-Sicherheit. Jeder bekommt einen eigenen Schreibtisch und somit eine eigene Spielfigur zugeordnet, durch deren Privat- und Berufsleben er sich klickt und in deren Namen er durch das Internet trollt, Desinformationen streut oder sich durch fremde Computersysteme hackt. „Endgame“ macht das abstrakte und schwer durchschaubare Thema des Cyberwar verständlich und erfahrbar. Es stellt Fragen nach Bedrohung und Sicherheit, Terror und Propaganda im Zeitalter von Big Data. Was ist der Informationskrieg, wo tobt er genau, und was unterscheidet eigentlich noch Angriff und Verteidigung?


machina eX hatte 2011 seinen Durchbruch beim Festival 100° in Berlin, bei dem es mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Seitdem war das Kollektiv u. a. beim Festival Impulse vertreten, für das Best-OFF-Festival nominiert und wurde vom Goethe-Institut nach Washington eingeladen.
Eine Produktion von machina eX in Koproduktion mit Schauspielhaus Bochum, HAU Hebbel am Ufer, Münchner Kammerspiele, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich und Staatstheater Darmstadt.
Premiere: Mai 2018, Zeche 1
Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Hauptstadtkulturfonds