Hase Hase

von Coline Serreau
Regie: Barbara Hauck
Konzept: Malte C. Lachmann
Das kennt jeder: Man hält für Augenblicke inne und schaut wie von weitem auf sein eigenes Leben. Wie ein Fremder oder wie ein Außerirdischer beobachten wir dann unseren Alltag und fragen uns, ob das eigentlich richtig ist, was wir Tag für Tag tun. Sind wir glücklich, haben wir den richtigen Mann geheiratet oder sind wir einfach nur angepasst und abgestumpft? Die meisten schütteln dann schnell den Kopf und machen einfach irgendwie weiter.
Nicht aber die Familie Hase. Die Hases steigen aus. Sie machen nicht mehr mit. Sie verlassen die normalen Bahnen ihres Lebens und sagen „Nein“ zu einem Leben, das sie so nicht führen wollen. Sie sagen „Nein“ dazu, Opfer zu sein, „Nein“ zu Langeweile und Ungerechtigkeit, „Nein“ zu Lügen. Sie passen sich nicht an, sondern fallen aus dem Rahmen. Einer nach dem anderen verlässt sein geordnetes Leben. Doch wohin geht man, wenn man alles aufgegeben hat? Darauf gibt es bei den Hases nur eine Antwort: nach Hause, zu Mama und Papa. Ein Kind nach dem anderen kommt zurück, eine Matraze nach der anderen stapelt sich im Wohnzimmer und dann kommt alles anders als geplant. Kein Wunder, dass ihr jüngster Sohn ein Alien ist, denn sollten die Außerirdischen einmal herausfinden wollen, was die wirklichen Menschen verbindet und zusammenhält, dann können sie es bei den Hases lernen: Die Mama und die Familie halten alles zusammen. Und genau da möchte Hase, der Jüngste, bleiben: bei seiner Familie, die wirklich nicht immer leicht auszuhalten ist, aber die eine echte Chance verdient hat. Er wird die Außerirdischen davon überzeugen, dass er bei den Menschen bleiben kann, aber vorher werden die Hases noch echte Heldentaten vollbringen.
Premiere: 19. Oktober 2013, Kammerspiele
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Besetzung

Jeannot
Madame Duperri
Gérard, Lucies Verlobter
Ansager / Polizist / Mann in Schwarz / Hervé
Kostüme
Licht
Wolfgang Macher
Dramaturgie

Pressestimmen

20.10.2013
Ruhr Nachrichten, Max Florian Kühlem
„Hase Hase“ ist turbulent und lustig
19.10.2013
Theater Pur, Antje van Bürck
Weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er die Mutter
Cornelia Kempers (Mutter), Damir Avdic (Hase), Bernd Rademacher (Vater), Kristina Peters (Lucie), Sabine Osthoff (Marie), Paul Behren (Gérard), im Vordergrund: Nicola Mastroberardino (Bébert)
Damir Avdic (Hase)
Sabine Osthoff (Marie), Cornelia Kempers (Mutter), Damir Avdic (Hase), Nicola Mastroberardino (Bébert), Raiko Küster (Jeannot), Bernd Rademacher (Vater), Kristina Peters (Lucie)
Damir Avdic (Hase), Nicola Mastroberardino (Bébert), Cornelia Kempers (Mutter Raiko Küster (Jeannot)
Nicola Mastroberardino (Bébert), Raiko Küster (Jeannot), Bernd Rademacher (Vater), Cornelia Kempers (Mutter), Damir Avdic (Hase)
Nicola Mastroberardino (Bébert), Raiko Küster (Jeannot), Sabine Osthoff (Marie), Kristina Peters (Lucie)
Sabine Osthoff (Marie), Raiko Küster (Jeannot), Kristina Peters (Lucie), Bernd Rademacher (Vater), Cornelia Kempers (Mutter), Damir Avdic (Hase)