Peer Gynt

von Thomas Birkmeir
nach Henrik Ibsen
Regie: Sandra Anklam
Bereits im neunten Jahr schafft Sandra Anklam einen außergewöhnlichen theatralen Ansatz an der Schnittstelle von Kunst und Heilung: Patient*innen und Mitarbeiter*innen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum stehen gemeinsam auf der Bühne und erarbeiten in diesem Jahr „Peer Gynt“. Es ist die Geschichte von einem, der auszieht, sich selbst zu finden. Eine Suche, die der Fantast Peer immer über Umwege vollzieht. Peer ist ein Aufschneider, ein Glückssucher, ein Außenseiter. Ein Antiheld, der mit seinen Geschichten versucht, andere Realitäten und Welten zu erschaffen. Peer sucht. Peer (er)findet. Schicht um Schicht dringt er dabei in den Kern seiner Identität vor und findet am Ende heraus, dass die Welt die Bedeutung bekommt, die er ihr zuschreibt. Sein ist Nichts. Sein ist Alles?
Vorstellungen im LWL-Universitätsklinikum Bochum: 14. & 15. Mai 2018, 19:00 Uhr
Vorverkauf ausschließlich ab 1. April 2018 im Klinikum selbst: Alexandrinenstr. 1-3 / 44791 Bochum, MO-FR 8:30-15:30 Uhr im Sekretariat für Forschung und Lehre, Raum 4.39 oder Tel.: 0234 / 50 77 13 21. Vorverkauf an der dortigen Abendkasse ab eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
In Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum
Premiere: 14. März 2018, Theater Unten
Dauer: ca. 1 Stunde 5 Minuten, keine Pause