Kabale und Liebe

von Friedrich Schiller
Regie: Anselm Weber
Schiller war erst 25 Jahre alt, als er sein Stück „Kabale und Liebe“ verfasste. Er war ein sehr zorniger junger Mann, der ein Stück über die erste Liebe schrieb und eine verkommene Welt, in der diese Liebe nicht sein darf. 230 Jahre später sehen viele junge Männer und Frauen dieses Stück, denn „Kabale und Liebe“ wird in den Schulen gelesen. Was sagt ihnen heute dieses berühmte Trauerspiel? Eine verbotene Liebe zwischen einem Adeligen und einer Bürgerlichen ist heute kein Skandal mehr, wo doch die meisten zukünftigen Königinnen Europas aus einer bürgerlichen Familie stammen. So gesehen ist unsere Welt nicht mit der Schillers zu vergleichen, aber vielleicht können wir den Zorn des jungen Schiller verstehen: Korruption, Eigennutz, Lüge, Intrige und politischer Mord sind die Mittel der Politik und die Jungen wenden sich enttäuscht ab von ihren Vätern. Wofür steht die Generation der Väter und was kann sie den Jungen mit auf den Weg geben? Und warum ist dieses bürgerliche Trauerspiel bis heute so wichtig für das Theater? Diese Fragen nimmt Anselm Weber zum Ausgangspunkt für seine Inszenierung eines der berühmtesten deutschen Theaterstücke.
Premiere: 22. November 2014, Kammerspiele
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause

Besetzung

Präsident von Walter, am Hof eines deutschen Fürsten
Ferdinand, sein Sohn
Hofmarschall von Kalb
Lady Milford, Favoritin des Fürsten
Wurm, Haussekretär des Präsidenten
Miller, Stadtmusikant
dessen Frau
Luise Miller, dessen Tochter
Ein Kammerdiener des Fürsten
Fechtmeister
Musiker
Wolfgang Sellner, Tobias Sykora
Regie
Kostüme
Fechten
Licht
Bernd Felder, Wolfgang Macher
Dramaturgie

Pressestimmen

23.11.2014
Westfälischer Anzeiger, Achim Lettmann
Schillers „Kabale und Liebe“ wird in Bochum zur moralischen Anstalt
23.11.2014
WAZ, Jürgen Boebers-Süßmann
Ein Schiller am Schauspielhaus Bochum, der süchtig macht
Zu „Kabale und Liebe“
bieten wir interessierten Lehrerinnen und Lehrern theaterpädagogisches Begleitmaterial an. Mehr im Bereich „Theater & Schule“.
Friederike Becht (Luise), Anke Zillich (Millerin), Bernd Rademacher (Miller), Nils Kreutinger (Ferdinand)
Bernd Rademacher (Miller), Friederike Becht (Luise)
Friederike Becht (Luise), Nils Kreutinger (Ferdinand), Bernd Rademacher (Miller), Anke Zillich (Millerin), Felix Vörtler (Präsident von Walter), Florian Lange (Wurm)
Friederike Becht (Luise), Florian Lange (Wurm)
Nils Kreutinger (Ferdinand), Felix Vörtler (Präsident von Walter)
Nils Kreutinger (Ferdinand), Wolfgang Sellner (Musiker)
Friederike Becht (Luise), Bernd Rademacher (Miller), Nils Kreutinger (Ferdinand), Anke Zillich (Millerin)
Felix Vörtler (Präsident von Walter) Roland Riebeling (Hofmarschall von Kalb), im Hintergrund: Florian Lange (Wurm)
Nils Kreutinger (Ferdinand), Kristina Peters (Lady Milford)
Kristina Peters (Lady Milford), Daniel Stock (Kammerdiener)
Kristina Peters (Lady Milford)
Nils Kreutinger (Ferdinand), Friederike Becht (Luise)
Nils Kreutinger (Ferdinand), Friederike Becht (Luise)
Bernd Rademacher (Miller), Anke Zillich (Millerin), Felix Vörtler (Präsident von Walter), Friederike Becht (Luise), Nils Kreutinger (Ferdinand)
Nils Kreutinger (Ferdinand), Klaus Figge (Fechtmeister)
Nils Kreutinger (Ferdinand), Friederike Becht (Luise)