König Richard der Dritte

von William Shakespeare
Regie: Roger Vontobel
Richard der Dritte gilt als einer der bösesten Charaktere Shakespeares. Doch seine Eroberung des Throns von England, bei der er mit Tricks, Intrigen und Mordkomplotten nicht nur seine Vorgänger und andere Konkurrenten, sondern auch seine beiden Brüder aus dem Weg räumt, hat eine lange Vorgeschichte: Jahrelang bekämpfen sich die Familien Lancaster und York, die sogenannten Rosenkriege legen das Land lahm, das im Bürgerkrieg versinkt. Erst durch den Tod Heinrich VI. und die Inthronisierung Edwards IV., Richards Bruder, kehrt so etwas wie Frieden und Normalität in England ein. Ein Zustand, der für Richard unerträglich ist.
Der Bochumer Hausregisseur Roger Vontobel zieht mit „Heinrich VI“ und „Richard III“ zwei große Shakespeare-Stücke zu einem Abend zusammen. So erzählt er nicht nur die ganze Geschichte von der Königwerdung Richards, sondern zeigt auch sehr plastisch, warum es jenseits von der Frage nach Gut und Böse manchmal keinen Weg vom Krieg zurück zum Frieden geben kann.
Premiere: 22. September 2012, Schauspielhaus
Dauer: 3 Stunden 45 Minuten, eine Pause

Besetzung

Die Herzogin von York
Der Herzog von York / Tyrell
Eduard, später König Eduard IV.
George, später Herzog von Clarence
Richard, später Herzog von Gloster, später Richard III.
Der junge Rutland
Jaron Oberhaus, Leon Tenholt-Bakas
Die Töchter des Clarence
Ann-Kathrin Gruber, Hanna Behrendt, Jolande Uhl, Charlotte Behr
König Heinrich VI.
Der junge König Heinrich VI.
Frieder Hartmann, Moritz Zimmer
Königin Margaret
Eduard von Wales / Catesby
Lady Grey, später Königin Elisabeth
Lord Rivers
Der junge Prinz Eduard
Jakob Schmidt
Der junge Prinz Richard
Moritz Zimmer, Frieder Hartmann
Lord Buckingham
Lord Hastings
Lord Stanley
Lord Major
Lady Anne
Musiker
Bühne
Kostüme
Licht
Bernd Felder
Dramaturgie

Pressestimmen

24.09.2012
Die Welt, Stefan Keim
Guerillakrieg am Hofe Richards III.
24.09.2012
WDR 2 Die Kritiker, Stefan Keim
Eine Gegnerin für den Höllenhund
24.09.2012
Deutschlandfunk, Christiane Enkeler
Großes Schauspielerfest und politische Inhalte
23.09.2012
WAZ, Arnold Hohmann
Das Morden? Ist doch selbstverständlich
23.09.2012
Ruhr Nachrichten, Ronny von Wangenheim
Kein Herz und eine Krone
Paul Herwig (Richard)
Florian Lange (George), Jaron Oberhaus (Der junge Rutland), Felix Rech (Eduard), Paul Herwig (Richard), im Hintergrund: Werner Strenger (Herzog von York)
Roland Riebeling (König Heinrich VI.), Paul Herwig (Richard), Felix Rech (Eduard), Florian Lange (George)
Jana Schulz (Königin Margaret)
Ensemble
Martin Horn (Lord Hastings), Michael Schütz (Lord Buckingham), Felix Rech (König Eduard IV.), Paul Herwig (Richard), Jutta Wachowiak (Die Herzogin von York)
Paul Herwig (Richard), Xenia Snagowski (Lady Ann)
Xenia Snagowski (Lady Ann), Paul Herwig (Richard)
Paul Herwig (Richard), Therese Dörr (Königin Elisabeth), Michael Schütz (Lord Buckingham)
Dimitrij Schaas (Catesby), Michael Schütz (Lord Buckingham), im Hintergrund: Paul Herwig (Richard)