Jan
Gehler

Regisseur

*1983 in Gera, studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim. 2006 war er Mitbegründer der freien Theatergruppe notschnoi patrul. Seine Regiearbeit „Separatisten“ von Thomas Freyer wurde im selben Jahr zum Körber Studio Junge Regie am Hamburger Thalia Theater eingeladen. Von 2009 bis 2011 war er Regieassistent am Staatsschauspiel Dresden, wo er in der Spielzeit 2011/2012 die Uraufführung von Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“ inszenierte, die 2012 zum Theaterfestival „Radikal jung“ nach München sowie zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen wurde. Außerdem erhielt er für diese Arbeit eine Nominierung für den renommierten FAUST-Theaterpreis in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater. Weitere Arbeiten führten ihn ans Volkstheater München, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Freiburg, Thalia Theater Hamburg und das Schauspiel Stuttgart, wo er u. a. die Uraufführung von Dirk Lauckes „Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute“ (2014) inszenierte, welche zu den 40. Mülheimer Theatertagen 2015 eingeladen wurde. Von 2013 bis 2016 war er Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden. Unter seiner Regie entstanden in Dresden u. a. Joseph von Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“ (2012), die Deutsche Erstaufführung von Mark Haddons Roman „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“ (2013), die Uraufführung von Lutz Hübners „Ein Exempel“ (2014), „Bilder deiner großen Liebe“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf sowie Shakespeares „Wie es euch gefällt“ (beides 2015) und zuletzt Fellinis „Schiff der Träume“. „Manchmal hat die Liebe regiert und manchmal einfach niemand“ ist seine erste Regiearbeit für Bochum.

Produktionen am Schauspielhaus Bochum