Die Orestie

von Aischylos
Regie: Lisa Nielebock
Besonnenheit statt Rache, Rechtsstaat statt Willkür – die „westlichen Werte“ gründen in der antiken griechischen Polis. 458 v. Chr., in einer Zeit demokratischen Aufbruchs, beschreibt Aischylos den politischen Wandel Athens anhand des mythischen Atridenfluchs: Agamemnon kehrt siegreich aus dem Trojanischen Krieg zurück, doch Klytaimnestra tötet ihren Mann, weil er vor dem Feldzug die Tochter Iphigenie opferte. Orestes und Elektra rächen ihren Vater, sie bringen ihre Mutter und deren Geliebten Aigisthos um. Dies ruft wiederum die Erinnyen, die Rachegöttinnen, auf den Plan. Doch die Göttin Pallas Athene beendet den Fluch: Orestes begegnet nicht blinder Vergeltung, sondern muss sich vor Gericht öffentlich verantworten. Der blutige Kreislauf aus Gewalt und Rache ist durchbrochen. In der einzigen erhaltenen Trilogie der Antike, erstmalig in Bochum aufgeführt, lässt Aischylos einen friedlicheren Weg für die Menschheit aufscheinen. Denn ob als Familie oder Gesellschaft, jede Gemeinschaft ist von der Fähigkeit zum Interessensausgleich durch Argumente abhängig – und auch zur Vergebung.
Premiere: 18. November 2017, Kammerspiele

Besetzung

Klytaimnestra
Agamemnon, Apollon
Kassandra
Aigisthos
Elektra, Athene
Chor
Ensemble
Bühne
Kostüme
Dramaturgie

Die nächsten Termine

Premiere
Sa 18.11.2017
19:30, Kammerspiele
0
0
Fr 24.11.2017
19:30, Kammerspiele
0
0
Mi 29.11.2017
18:45, Einführung im Theater Unten
19:30, Kammerspiele
0
0