Olaf
Johannessen

Schauspieler

*1961 auf den Faröer Inseln, wurde an der Schauspielschule in Odense, Dänemark ausgebildet. Von 1995 bis 2004 war er Ensemblemitglied am Königlichen Theater Kopenhagen, seither arbeitet er als freier Schauspieler für Theater, Film und Fernsehen (u. a. Kinofilm „Everything will be fine“, Regie von Christoffer Boe und TV-Film „The Killing“). Beim Bergman-Festival in Stockholm 2009 trat er mit „The Obama Victory Speech Project“ auf. Für die Rolle des dänischen Ministerpräsidenten Kristian Kamper in „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ erhielt er den „Robert“ der dänischen Filmakademie, der als der „Oscar“ der dänischen Filmakademie gilt, für die beste männliche Nebenrolle. Während der Intendanz von Valdemar Holm am Düsseldorfer Schauspielhaus spielte u. a.  2013 in Henrik Ibsens „Peer Gynt“ die Titelrolle, für die er 2013 eine Nominierung für den Theaterpreis FAUST als bester Schauspieler erhielt. 2014 wurde er von der Vereinigung der dänischen Theaterjournalisten mit dem dänischen Theaterpokal für die beste schauspielerische Leistung des Jahres 2014 ausgezeichnet (für seine Darstellung des Adolf Eichmann in Adam Price' Theaterstück „Samtale før døden“ [„Gespräch vor dem Tod“)] am Betty Nansen Teatret in Kopenhagen. Im Sommer 2015 erhielt er den Reumert, den dänischen FAUST Theaterpreis, u. a. für seine Rolle in „Hexenjagd“ in der Regie von Roger Vontobel am Royal Danish Theatre.

(Portraitfoto: Marita Dalsgaard)

Produktionen am Schauspielhaus Bochum

Christoph Flamm in „Rose Bernd
Rose Bernd
Olaf Johannessen (Christoph Flamm), Jana Schulz (Rose Bernd)