Neco
Çelik

Regisseur

*1972, ist Film- und Theaterregisseur. Er führte bereits bei zahlreichen Filmen Regie und schrieb teilweise auch deren Drehbuch, wie im Fall des fiktiven Dokumentarfilms „36 qm Stoff“ (1997). Für den Episodenspielfilm „Urban Guerillas“ erhielt er 2004 den Publikumspreis beim Filmfestival Türkei-Deutschland in Nürnberg und bei den Würzburger Filmtagen. Weitere Erfolge waren die im ZDF ausgestrahlte Reportage „Kreuzberger Nächte“ (2006) und die 3sat-Dokumentation „Ganz oben“ (2007). Neben mehreren Kurzfilmen („Gettopump“, 1999, „Hinter der Tür“, 2004) führte er zudem Regie für Fernsehen („Alltag“, 2002) und Kino („Auf niedriger Flamme“, 2006).
2006 debütierte er im Theater mit „Schwarze Jungfrauen“ am Berliner Hebbel am Ufer (HAU), das für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert wurde. Es folgten 2007 „Romeo und Julia“, ebenfalls am HAU, sowie „Ausgegrenzt“ an den Münchner Kammerspielen. Für seine erste Operninszenierung, „Gegen die Wand“, die Oper zum gleichnamigen Film von Fatih Akin, erhielt Neco Çelik 2011 den FAUST-Theaterpreis für die beste Regiearbeit. 2012/2013 inszenierte er zweimal an der Staatsoper Unter den Linden, 2014 setzte er im Stadttheater Pforzheim Molières „Der eingebildete Kranke“ in Szene. Im Februar 2015 inszeniert er das Stück „Through Roses“ an der Staatsoper im Schillertheater Berlin.

Produktionen am Schauspielhaus Bochum

Regie in „Ruhm