Tartuffe

von Molière
Regie: Hermann Schmidt-Rahmer
Wie kann es sein, dass so einer so weit kommt? Was er sagt, ist offensichtlich gelogen. Was er behauptet zu sein, kann nicht stimmen. Und doch hat er eine solche Anziehungskraft auf den reichen und mächtigen Bürger Orgon, dass dieser Tartuffe für einen heiligen Mann hält. Auch wenn er für den Rest der Familie nichts weiter ist als ein Hochstapler, voller Lüsternheit und Gier. Und doch schafft es niemand, sich Tartuffe zu widersetzen. Selbst dann nicht, als er offensiv mit der Ehefrau seines Gönners anbändelt und die Hochzeitspläne der Tochter sabotiert, um schließlich das Mädchen für sich selbst zu beanspruchen.
Molière hat mit Tartuffe eine Figur geschaffen, die die Wirklichkeit mit offenen Lügen zu seinen Gunsten verdreht. Und gerade weil seine unverhohlene Heuchelei und sein eifriges Streben nach Macht so erfolgreich sind, ist es umso erschütternder, dass es niemandem gelingt, sich gegen ihn zu stellen. Molières Komödie, die von der Zensur seiner Zeit gleich zweimal verboten wurde, ist eine bis heute hochbrisante politische Parabel.
Premiere: 22. Oktober 2016, Schauspielhaus
Dauer: ca. 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause

Pressestimmen

24.11.2016
Trailer, Peter Ortmann
Heuchelei ist nie kleineres Übel
24.10.2016
WAZ Kultur, Sven Westernströer
„Tartuffe“ in Bochum zeigt 100 Minuten pralle Komödie
24.10.2016
Ruhr Nachrichten, Max Florian Kühlem
Aufstand gegen Tartuffe scheitert
24.10.2016
Westfälischer Anzeiger, Rolf Pfeiffer
Hermann Schmidt-Rahmer inszeniert „Tartuffe“ in Bochum
24.10.2016
WAZ Bochum, Sven Westernströer
„Tartuffe“ ist ein faszinierendes Ekel
23.10.2016
Deutschlandfunk, Dorothea Marcus
"Tartuffe" als Populist
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bochum
Jürgen Hartmann (Tartuffe), Raphaela Möst (Elmire)
Jürgen Hartmann (Tartuffe), Raphaela Möst (Elmire), Michael Schütz (Orgon)
Michael Schütz (Orgon), Xenia Snagowski (Dorine), Kristina Peters (Mariane)
Xenia Snagowski (Dorine)
Kristina Peters (Mariane), Roland Riebeling (Valère)
Kristina Peters (Mariane), Roland Riebeling (Valère), Xenia Snagowski (Dorine)
Kristina Peters (Mariane), Jürgen Hartmann (Tartuffe), Michael Schütz (Orgon)
Jürgen Hartmann (Tartuffe), Michael Schütz (Orgon)
Michael Schütz (Orgon), Jürgen Hartmann (Tartuffe)
Raphaela Möst (Elmire), Michael Schütz (Orgon), Daniel Christensen (Clèante)
Daniel Christensen (Clèante), Bernd Rademacher (Monsieur Loyal), Xenia Snagowski (Dorine), im Hintergrund: Kristina Peters (Mariane), Roland Riebeling (Valère), Michael Schütz (Orgon), Matthias Eberle (Damis), Anke Zillich (Madame Pernelle)
Michael Schütz (Orgon), Daniel Christensen (Clèante), Jürgen Hartmann (Tartuffe)
Matthias Eberle (Damis)
Michael Schütz (Orgon), Anke Zillich (Madame Pernelle) und Ensemble
Bernd Rademacher (Monsieur Loyal), Anke Zillich (Madame Pernelle) und Ensemble