Heiko
Ruprecht

Schauspieler

*1972, Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. Von 1997 bis 1999 festes Engagement am Ulmer Theater, wo er unter anderem in der Titelrolle des „Clavigo“, der Rolle des Wilhelm in „Black Rider“ und als Goldberg in „Goldberg-Variationen“ zu sehen war. Von 1999 bis 2001 Ensemblemitglied an den Münchener Kammerspielen. Hier übernahm er die Rolle des Rolfi in Theresia Walsers Stück „King Kongs Töchter“, des Guiderius in Shakespeares „Cymbelin“ (Regie: Dieter Dorn) und wirkte in „So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr“ (Regie: Jan Bosse) mit. Anschließend im festen Engagement am Bayerischen Staatsschauspiel München (2001 bis 2005). Spielte hier unter anderem Lorenzo in „Der Kaufmann von Venedig“ (Regie: Dieter Dorn) und Fischerkarl in „Der Bauer als Millionär“ (Regie: Franz Xaver Kroetz). Gastengagements: Faust im „Urfaust“ (Regie: Wolfgang Maria Bauer) bei den Heidelberger Schlossfestspielen 2005, Carl Gustav Jung in „Die Methode“ von Christopher Hampton (Regie: Mona Kraushaar) am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg und Richard III am Staatstheater Karlsruhe (Regie: Andreas von Studnitz). Während der Intendanz von Anselm Weber am Schauspiel Essen gastierte er in den Produktionen „Anatomie Titus Fall of Rome“ als Aaron und übernahm die Hauptrolle in der Adaption des Anna Seghers Romans „Transit“ (beides Regie: Anselm Weber). In mehreren Film- und Fernsehproduktionen, wie z. B. „Derrick“, „Café Meineid“ und „Wenn Engel weinen“ zu sehen. Ab Februar 2008 durchgehende Serien-Rolle in der ZDF-Produktion „Der Bergdoktor“.

Produktionen am Schauspielhaus Bochum

Seidler in „Transit