Die neue Installation auf dem Vorplatz des Schauspielhaus Bochum lädt ab dem 27. Oktober 2018 die Menschen der Stadt und ihre Besucher*innen zum Verweilen ein: das Geschehen beobachten, miteinander über einen Vorstellungsbesuch diskutieren, sich austauschen oder verabreden – all das ist künftig auf dem Hans-Schalla-Platz wieder möglich. Der neue, bespielbare Aufbau ist ein Entwurf der jungen Berliner Architektin Sophie Charlotte Fetten.
Die Installation besteht aus 17 modulartigen Elementen, die – als Architektur für den Lebensraum und die Menschen vor Ort – den Vorplatz des Schauspielhauses lebendig werden lassen. Die verschiedenen Teile der Installation lassen vielfältige Positionen und Aufbauten zu, die im Verlaufe der Saison variiert werden können. Das Theater möchte den von den Bochumer*innen seit der vergangenen Spielzeit liebgewonnenen Ort weiter zu einem zentralen Treffpunkt urbanen Geschehens machen.

Die variablen Bausteine aus Stahlrahmen und lackiertem Holz können sowohl als Sitzplätze genutzt werden, wie auch als Bühne und Zuschauertribüne. Das bunte Farbkonzept mit den Grundfarben rot, blau, gelb und türkis steht in Bezug zur Baugeschichte des Schauspielhauses aus dem Jahr 1953. Die Farben sind inspiriert von dem bekannten Architekten der Moderne, Le Corbusier (1887 bis 1965) und ist damit auch der Gebäudearchitektur des Schauspielhaus Bochum von Gerhard Graubner aus der Nachkriegsmoderne gewidmet. Auch in der Oval Office Bar findet sich diese Farbskala von Le Corbusier wieder.

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