Cheryl Glickman, Anfang 40, alleinstehend und erfolgreich, leidet. Unter Schluckbeschwerden. Sie hat einen Kloß im Hals, der einfach nicht verschwinden will. Philip, ihr Kollege und seit jeher ihr „Liebhaber in Gedanken“, hat ihr deswegen einen Farbtherapeuten empfohlen. Und da wird sie ihm zuliebe auch hingehen. Auch wenn sich schließlich herausstellt, dass der über 60-jährige Philip eine andere liebt. Und – diese andere erst 16 ist.

Liebe und Beziehungs-Chaos: hochnotkomisch

Gleichzeitig zieht Clee, die gerade 20-jährige Tochter ihrer Chefs, bei Cheryl ein. Clee hängt vor allem ab: Sie mag Fernsehen, Chips und Cola Light. Zunächst heißt es, sie bleibe nur für ein paar Tage. Doch dann breitet sie sich lust- und gewaltvoll in Cheryls Leben aus.

Christopher Rüping hat den Erstlingsroman Der erste fiese Typ von Miranda July, den die Zeitung Guardian – neben Tolstois Anna Karenina – unter die zehn eindringlichsten Liebesromane wählte, mit viel Witz und Tempo inszeniert. Neben der Sängerin Brandy Butler und der Videokünstlerin Rebecca Meining stehen auf der Bühne: Anna Drexler und Maja Beckmann – die damit wieder einmal in Bochum zu erleben ist.

Mehr Weniger
  • Eine Produktion der Münchner Kammerspiele / des Schauspielhaus Zürich
  • Text: nach Miranda July
    Regie: Christopher Rüping
    Kammerspiele
  • #Schauspiel
Premiere: Frühjahr 2020
Team:
  • Text: nach Miranda July
    Regie: Christopher Rüping
    Kammerspiele
Pressestimmen:

Es ist eine Freude, Anna Drexler und Maja Beckmann zuzusehen, wie sie lustvoll durch diese turbulente, oft hochnotkomische Lebensnummernrevue toben.
Süddeutsche Zeitung

Durch und durch konstruiert, mit den einfachsten Mitteln und großer Schauspielkunst: Miranda Julys Der erste fiese Typ zeigt, was ein Roman im Theater verloren hat.
FAZ