Tief im Westen bleibt alles anders. Männer tanzen, was soll das? Mensch, Deine Liebe klebt. Ich will mehr Sekundenglück. Anna, Marie, Onur, zu Dir, zum Meer, zur Nacht. Viel zu viel Mambo, Kinder an die Macht… Herbert Fritsch inszeniert frei aus dem Œuvre Herbert Grönemeyers! Herbert Grönemeyer inspiriert Herbert Fritsch! Exklusiv, exzessiv, ekstatisch und das in Bochum, am Schauspielhaus, wo sonst.

Kultregisseur und Musik-Ikone verbrüdern sich. Auf die Bühne kommen extended Hits und lyrische Raritäten aus Grönemeyers Feder, von Fritsch geformt zu neuen Klang- und Gesangserlebnissen. Mit ’nem Pulsschlag aus Stahl, versteht sich. Ein Grönemeyer, wie man ihn noch nicht gehört hat. Eine Hommage an Deutschlands erfolgreichsten zeitgenössischen Musiker. Eine Sprachoper für Kopf, Bauch, Stimmbänder, Zwerchfell und Gliedmaßen. Für Chor, ohne Orchester. Kein Musical, ein Viewsical, vielleicht. HERBERT eben.

Denn Herbert ist Kult. Herbert ist Kultur. Herbert ist Musik. Herbert ist Gefühl. Herbert ist Deutschland. Herbert ist Bochum. Herbert ist Slapstick. Herbert ist Spaß. Herbert ist Nonsens. Herbert ist Freiheit. Herbert ist Herbert ist Grönemeyer ist Fritsch. Herbert ist Stimme. Herbert ist Stille. Herbert ist Körper. Herbert ist Rhythmus. Herbert ist Denken. Herbert ist Tanzen. Herbert ist einer. Herbert ist alle. Herbert ist heute. Herbert ist gestern. Herbert ist immer. Herbert ist dauernd jetzt. Jetzt oder nie. Herbert + Herbert = HERBERT!

Und wie kommt’s dazu? Seit Jahren ist Herbert Grönemeyer Fan von Herbert Fritsch, von dessen radikal-spaßturbulenten Theaterinszenierungen, die musikalisch, absurd, hochnotkomisch sind. Beide lernen sich kennen, sie spinnen rum – und treffen sich jetzt am Schauspielhaus Bochum wieder, wo in den 1970ern die Karriere Grönemeyers begann, erst als Theatermusiker und Schauspieler, bald als Solokünstler bis zum Durchbruch mit dem Album 4630 Bochum. Rund vierzig Jahre und eine Postleitzahlreform später betritt Grönemeyer erneut einen Probenraum an der Königsallee, diesmal nicht als Akteur auf der Bühne, sondern als Spiritus Rector und musikalischer Medizinmann für diese einzigartige Operation Grönemeyer. Herbert Fritsch hat sich in früheren Inszenierungen auf seine besondere Weise bereits Künstlern wie Dieter Roth (Murmel Murmel), Konrad Bayer (der die mann) oder Hugo Wolf (Wer hat Angst vor Hugo Wolf?) gewidmet. Jetzt folgt der nächste Schritt, das Werk des größten lebenden deutschen Musikers: Herbert Grönemeyer. Fritsch sagt: „Herbert Grönemeyer ist aus dem Theater gewachsen. Er hat seinen ganz eigenen, störrischen, charmanten Stil geprägt. Seine Liebe zu Bochum ist unermesslich! Da führt für mich, auf dieser ganz besonderen Bühne, kein Weg an ihm vorbei. Da muss ich mit seinen Texten und seiner Musik unbedingt was machen.“ Grönemeyer sagt: „Fritsch darf alles. Er darf mich zerlegen, zerfleddern, ohne Ehrfurcht, mit Witz. Wenn er mich dabei braucht, bin ich zur Stelle. Wenn nicht, bin ich einfach nur neugierig. Es lebe das Chaos, der Fritsch‘sche Wahnsinn.“ Herbert und Herbert. 44789 Bochum.

more less
Sat, 21.03.
19:30
sold out
premiere
Thur, 26.03.
19:30
sold out
Sat, 28.03.
19:30
sold out
Sun, 29.03.
17:00
sold out
Wed, 01.04.
19:30
sold out
more dates:
Fri, 03.04.
19:30
sold out
Mon, 13.04.
19:00
Mon, 11.05.
19:30
Tue, 12.05.
19:30
Mon, 25.05.
19:30
Tue, 26.05.
19:30
  • World Premiere
  • Premiere: 21.03.2020
Team:
  • Lyrics, music: Herbert Grönemeyer
  • Director, stage design: Herbert Fritsch
  • Costume design: Victoria Behr
  • Music director: Christopher Nell
  • Musical consulting: Marcus Melzwig
  • Light: Bernd Felder
  • Dramaturgy: Evy Schubert