Rainer Bock
© Pascal Bünning

Rainer Bock, geboren 1954 in Kiel, studierte Schauspiel in einer privaten Schauspielschule und debütierte 1982 am Stadttheater Kiel. Es folgten Engagements am Schleswig-Holsteinischen Landestheater, am Theater und Orchester Heidelberg, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Stuttgart. Von 2001 bis 2011 war Bock am Bayerischen Staatsschauspiel (Residenztheater) in München engagiert, wo er u. a. in Maß für Maß (Regie: Dieter Dorn) und Onkel Vanja (Regie: Barbara Frey) spielte.

Seit 1989 stand er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, sowohl im internationalen als auch im deutschsprachigen Kino. Er spielte u. a. in Das weiße Band von Michael Haneke (2009), was ihm eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis als bester Nebendarsteller einbrachte, in Inglourious Basterds (2009) von Quentin Tarantino und in Atlas (2018) von David Nawrath. Für seine Hauptrolle in Atlas wurde er mit dem Deutschen Schauspielpreis 2019 ausgezeichnet.

Rainer Bock hat auch in internationalen Fernsehserien wie Better Call Saul und Homeland mitgewirkt. Er lebt in München und ist Mitglied der Deutschen Filmakademie. 2025 gewann er den Preis für Schauspielkunst des Festivals des deutschen Films und 2026 wurde er für seine Rolle in Karla mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Darsteller geehrt.

 

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