Claudia Bossard, geboren 1985 in Zug (Schweiz), ist Regisseurin. Sie studierte deutsche Literatur- und Theaterwissenschaft an der Universität Bern und arbeitet seit 2017 als freischaffende Regisseurin. 2018 realisierte sie am Staatstheater Darmstadt eine vielbeachtete Bühnenfassung von Roberto Bolaños Roman 2666. Mit ihrer Adaption von Friedrich Dürrenmatts Romulus der Große für die Kunstuniversität Graz gewann sie 2019 beim deutschsprachigen Bundeswettbewerb Schauspielstudierender den Ensemblepreis. Ihre Inszenierung Die Physiker am Schauspielhaus Graz wurde 2020 für den Nestroy-Theaterpreis nominiert. Es folgten Arbeiten unter anderem am Kosmos Theater Wien, am Volkstheater Wien, am Münchner Volkstheater und am Deutschen Theater Berlin. Ihre Inszenierung Bunbury. Ernst sein is everything! am Schauspielhaus Graz wurde 2023 mit dem Nestroy-Theaterpreis als Beste Bundesländer-Aufführung ausgezeichnet. Mit der Uraufführung von Rainald Goetz’ Baracke am Deutschen Theater Berlin wurde sie 2024 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

2025 inszenierte Bossard Sturmhöhe am Schauspielhaus Bochum, Graf Öderland am Schauspielhaus Zürich und Die Räuber am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2025/2026 folgte mit Peter Weiss’ Marat/Sade ihre erste Arbeit am Residenztheater München. In der Spielzeit 2026/2027 inszeniert sie dort die Uraufführung von Caren Jeß’ Meine Königin und am Schauspiel Hannover Die Holländerinnen nach dem Roman von Dorothee Elmiger. Am Schauspielhaus Bochum inszeniert Claudia Bossard in der Spielzeit 2026/2027 Anthony Burgess’ Clockwork Orange.

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