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Rabea Ridlhammer, geboren 1990 in Duisburg, hat einen BA of Art and Design an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam sowie einen MA in Art Praxis am Dutch Art Institute (ArtEZ) abgeschlossen. Sie ist seither als Künstlerin, Grafikerin und Dozentin tätig. In ihren oft kollaborativen und recherchebasierten Arbeiten setzt sie sich in verschiedensten medialen Formen mit trivialisierten Praktiken auseinander, so beispielsweise mit Klatsch, Comedy, Cheerleading, Amateurismus oder Spiel. Aus diversen eigenständigen oder kooperativen Prozessen entstehen Kleidungsstücke, pseudo-nützliche Objekte, Filme, Videoessays, Publikationen, performative Momente, Vorträge oder Veranstaltungen. Sie war Co-Gründerin des Offspace bunker0621 in Amsterdam, in dem Performances, Ausstellungen, Workshops und Konzerte stattfanden. Zuletzt lehrte sie an der Merz Akademie in Stuttgart, zeigte eine Einzelausstellung mit dem Titel Sonne, Perlen, Nikotin – A Sentimental Celebration beim Offspace Peach in Rotterdam, und arbeitet derzeit als Unterrichtsassistenz im Master Fine Arts an der ZHdK in Zürich. Die Bar, als sozialer Raum und funktionaler Ort außerhalb des Kunstkontextes, ist ein wiederkehrendes Element in ihren Arbeiten und bildet eine Schnittstelle zu Felicitas Arnolds Praxis, mit der sie gemeinsam das Projekt Mon Ch3rix – Eine genussvolle Verkostung emanzipatorischer Strategien erarbeitet hat.