Jacob Śuske, geboren 1980 bei Graz, studierte Jazz in Bern, Luzern und New York. Als langjähriges Mitglied von Lunik erhielt er Gold- und Platinplatten. Mit den Bands Lunik und Bonaparte unternahm er mehrere europaweite Tourneen. Heute ist er vor allem mit seiner Stammformation One Shot Orchestra unterwegs und spielt und veröffentlicht experimentelle elektronische Musik als sein Alter Ego Zachov.

Als Theaterkomponist arbeitete er mit Regisseur*innen wie Lucia Bihler, Jan-Christoph Gockel und Christopher Rüping u.a. am Deutschen Theater Berlin, dem Staatstheater Stuttgart, dem Schauspiel Frankfurt, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, sowie am Burgtheater Wien, dem Staatsschauspiel Dresden, am Residenztheater München, Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Hannover, Schaubühne Berlin, Staatstheater Stuttgart und Theater Basel. Śuske vertont regelmäßig Hörspiele für das Deutsche und Österreichische Radio und gab 2025 sein Debut als Filmkomponist (Die Nacht ist dunkel und kälter als der Tag von Christina Friedrich) und fügte Mozarts Zauberflöte am Staatstheater Saarbrücken, in der Regie von Susanne Lietzow, neue Zwischenmusiken hinzu.

Eigene Regiearbeiten erschienen u.a. im Regieduo Tuschy/Śuske am Staatstheater Hannover, Theater Bonn, Theater Luzern, Schauspielhaus Wien und am Theater Troubleyn in Antwerpen. Außerdem betreibt Śuske gemeinsam mit Amandine Monsterlet das Künstlerduo Classic Cars Studio und arbeitet gelegentlich als künstlerischer Projektleiter für das Berner Barockensemble Die Freitagsakademie.  Von 2015 bis 2018 war Śuske als Dramaturg und Musiker Teil des künstlerischen Leitungsteams am Schauspielhaus Wien. In Wien kuratiert er seit 2016 gemeinsam mit Samuel Schaab das interdisziplinäre Sägezahn Festival. Im selben Jahr wurde er Stipendiat des Internationalen Forums am Berliner Theatertreffen.

Mit der Burgtheater-Produktion Die Eingebornen von Maria Blut in der Regie von Lucia Bihler gastierte er gemeinsam mit Philipp Hauß am Berliner Theatertreffen.

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