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Mieko Suzuki wurde in Hiroshima geboren und lebt in Berlin. Als Klangkünstlerin und Komponistin beschäftigt sie sich mit der Materialität von Zeit und Raum. In ihren DJ-Sets und Performances, für die sie Drones, Feldaufnahmen, das Knistern elektrischer Schaltkreise und Bruchstücke von Vinylschallplatten verwendet, experimentiert sie mit dem Unerwarteten und Unkonventionellen. Hierbei verbindet sie die rohe Kraft von Schallwellen mit subtilen Modulationen, wodurch ein Raum sonorisch erlebbar wird. Ihre Klangstücke funktionieren sowohl in einem Clubkeller als auch bei Tanzperformances und im Theater, im Kontext von bildender Kunst und von Haute Couture. Zu ihren regelmäßigen kreativen Partner:innen gehören die Choreografin Meg Stuart, der Theaterregisseur Johan Simons und das Avantgarde-Techno-Label Raster. Gemeinsam mit den Musikerinnen Andrea Neumann und Sabine Erkelenz bildet Mieko Suzuki das Improvisationstrio Contagious. Ihr erstes Album, Contagious, ist 2019 bei Morphine Records erschienen. Seit 2009 betreibt Mieko Suzuki zusammen mit Arno Raffeiner ihre eigene multidisziplinäre Veranstaltung Kookoo, die alle zwei Monate in der OHM gallery in Berlin stattfindet.

Auswahl an Auftritten: A L'ARME! Festival (silent green, Berlin), CTM Festival (Hamburger Bahnhof, Berlin), CYNETART (Festspielhaus Hellerau, Dresden), Decoder (Elbphilharmonie, Hamburg), GEGENkino (ifz, Leipzig), Labor Sonor (KuLe, Berlin), POCHEN biennale (transit, Chemnitz), Raster-Index (Berghain), Ruhrtriennale (Jahrhunderthalle, Bochum), Sonambiente (Berlin TXL).

Jüngste Kollaborationen mit: Barbara Raes, Unacknowledged Loss (2017/2019), Johan Simons, Hamlet (2019), Richard II (2021), Ödipus, Herrscher (2021), Maria F. Scaroni, ON AIR (2018), Meg Stuart, City Lights (2016), Celestial Sorrow (2018), Tanzkongress (2019), Tatsuro Horikawa, JULIUS (seit 2011).

https://media-loca.com/mieko-suzuki/

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