Leonie Mevissen, geboren 1995, studierte Literatur- und Sprachwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. In den Fächern Anglistik/Amerikanistik und Germanistik setzte sie die Schwerpunkte Sprachphilosophie, Medientheorie und Shakespeare Studies. Während ihres Studiums realisierte sie Theaterprojekten mit unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten und gründete die Ruhr Shakespeare Company. Ihre mehrsprachige Inszenierung Öthello wurde 2019 bei der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft in Weimar gezeigt. Parallel dazu arbeitete sie in Forschungsprojekten zur Digitalisierung im Fremdsprachenunterricht. Seit 2019 ist sie am Schauspielhaus Bochum tätig, zunächst im Bereich Übertitel und Übersetzung. Nach einer Übersetzungsarbeit an Ding Together von Lotte van den Berg folgten eine Regiehospitanz bei Iwanow von Johan Simons und eine Gastassistenz bei Baroque von Lies Pauwels. Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie feste Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum und arbeitet dort an Stückentwicklungen u. a. mit Benjamin Abel Meirhaeghe, De Warme Winkel sowie Regisseur*innen wie Claudia Bossard und Johan Simons.
Aktuelle Rollen:
- Regieassistenz in Spieler
- Regieassistenz in Amsterdam
- Regieassistenz in Vom Ende der Einsamkeit
- Regieassistenz in Leben und Schicksal
- Regieassistenz in Gundhi
- Übertitelinspizienz in Hamlet
- Übertitelinspizienz in Macbeth
- Regieassistenz in Sturmhöhe
- Regieassistenz in Werther (Love & Death)
- Regie in Die gelbe Tapete
Bisherige Rollen:
- Regieassistenz in Give up die alten Geister
- Übertitel in 100% peruanisch-amazonisches Haar
- Übertitelinspizienz in Die Brüder Karamasow
- Übertitelinspizienz in Woyzeck