Text

„Es sind Dinge in dieser Tapete, die niemand weiß oder jemals wissen wird, außer mir.“

Eine Frau zieht sich zurück. In ein altes Haus auf dem Land. In ein Zimmer mit vergitterten Fenstern. Sie braucht dringend Ruhe – sagt ihr Mann und der ist Arzt und muss es also wissen. Schreiben soll sie nicht. Denken bitte nicht zu viel. Stattdessen: Isolation. Beobachtung. Kontrolle. Doch zunehmend sabotieren die Wände ihres Zimmers den verordneten Stillstand. Linien halten nicht still, Formen lösen sich auf. Und hinter der gelben Tapete gerät etwas in Bewegung. Charlotte Perkins Gilmans Erzählung von 1892 gilt als früher feministischer Klassiker. Was als Geschichte einer angeblichen Heilung beginnt, wird zum radikalen Bericht einer Frau, die in der Enge der vorgeschriebenen Ordnung ihre eigene Wirklichkeit entwirft.

Mit der unheimlichen Studie über Imagination als Überlebensstrategie, Fürsorge und Macht stellt sich Leonie Mevissen erstmals als Regisseurin dem Bochumer Publikum vor.

Mehr Weniger
BO-Book: Das digitale Programmheft

Audio Inhalte

Audioeinführung
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte von player.podigee-cdn.net angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Schauspielhaus Bochum hat darauf keinen Einfluss. Näheres dazu lesen Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Informationen zum Stück

  • Ort: Oval Office
  • Dauer: 1:05, keine Pause
  • Premiere: 30.05.2026
  • Sprache: DE

Beteiligte

Alle Beteiligten
Rollenbesetzung

Bilder

Pressestimmen

Pressestimmen

„Großer Jubel im ausverkauften Saal.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sven Westernströer