The title sounds merry, like a variation of the nursery rhyme Who's Afraid of the Big Bad Wolf? But behind this apparent harmlessness lies the chaos of human relationships. Two couples meet after a party well past midnight in a flat. The hosts Martha and George have been clinging to their life lies for years and are waging an ongoing marital war with clear rules of the game: Make the other person feel smaller than they already do!

The young couple Nick and Honey are new in town - and apparently ready to adapt to the rules of the game: At first, the two are only spectators of the marital show tournament, but are soon torn out of their bystander role, fully involved in the host couple's fight and have to take a stand. In the process, the fragile foundations of their own relationship become increasingly clear. Illusions burst on both sides.

With Who's Afraid of Virginia Woolf?, Edward Albee has, to a certain extent, written the mother of all marriage battles and marriage dramas: full of wicked humour, razor-sharp dialogue and surprising twists. Does love triumph in the end in this darkly sparkling "game to the death"? In any case, the stage is set. Or to use Martha's words: "The guests have arrived! The feast begins!"

 

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  • Place: Schauspielhaus
  • Duration: 2:10h, no break
  • Language: German
  • Tags: #theatre
Today
19:30 — 21:40
possible tickets at the box office
Thur.09.02.
19:30 — 21:40
Tue.21.02.
19:30 — 21:40
Sun.12.03.
17:00 — 19:10
10-Euro-Day
Fri.24.03.
19:30 — 21:40
  • Premiere: 28.01.2023
Team:
Cast:
Press voices:

Guy Clemens' besonnene Regie gestattet, dass wir uns sogleich wieder von Albees analogem Killerspiel und gewalttätigem Schaustück (Diskurshoheitsansprüche freundlich außer acht lassendem) gefangen nehmen lassen, aber dennoch frei bleiben, sodass die Gedanken Tanzschritte machen dürfen und das Ende der Illusionen zweier Menschen in ihrer geteilten Einsamkeit mit dem Untergang eines Imperiums verbinden, was gerade in diesen Tagen eines neuen alten Totalitarismus eigene Wahrheit hat.
nachtkritik.de, Andreas Wilink

Die Bochumer Aufführung ist ein Schauspieler-Fest. […] „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ ist in Bochum nicht nur ein Psychodrama, sondern das Porträt einer zutiefst verstörten Gesellschaft. Es geht nicht nur um in Hassliebe ineinander verbissene Intellektuelle, sondern um Menschen, die verunsichert sind und darauf mit Aggression reagieren. Martha und George halten sich immerhin an den Händen, wenn das Licht ausgeht.
WDR 3 Mosaik, Stefan Keim

Die Kostüme, die Bühnenbildnerin Dorothee Curio entworfen hat, verweisen auf die späten Sechziger- oder frühen Siebzigerjahre und sind mit viel Sinn für sprechende Details ausgestattet. Das gilt für die ganze Inszenierung, die dem Text nachhorcht, seinen Rhythmus sorgfältig strukturiert, die Dialoge mal abfeuert wie beim Hochgeschwindigkeitsmikado mit Rasierklingen, aber auch völlige Stille aushält. 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hubert Spiegel

More press voices

Beeindruckendes Theater erlebt das Publikum bei "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" am Schauspielhaus Bochum. Ein zeitloses Stück in einer Inszenierung von Guy Clemens, die das Zeug zum Dauerbrenner hat.
WDR 5 Scala, Christoph Ohrem

Riesenjubel im ausverkauftem Saal.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Sven Westernströer

Der Schauspieler Guy Clemens, seit 2018/19 Ensemblemitglied des Hauses, richtet mit seiner zweiten Inszenierungsarbeit eine saftige Auseinandersetzung mit kuriosen Schauwerten und seelischen Untiefen ein.
Westfälischer Anzeiger, Achim Lettmann

Nach dieser gut zweistündigen, dicht gespielten Ehe-Schlacht bricht tosender Applaus im Schauspielhaus aus.
Ruhr Nachrichten, Britta Helmbold