Weihnachten – eigentlich ein Geburtstag wie jeder andere auch, nur kommt das Geburtstagskind selten vorbei, um einen auszugeben. In seinem Erfolgsprogramm „Krippenblues“ schöpft Goosen aus seinem Erfahrungsschatz nach vier Jahrzehnten als Weihnachtsgeschädigter: früher als Einzelkind selbst Mittelpunkt des Festes, heute nur noch der Mann, der die Kamera bedienen darf, während die eigenen Kinder die reichhaltigen Geschenke auspacken. Früher Weihnachten mit Omma, Oppa, Onkel Paul und Tante Anni, heute „Party für Jesus“ im modernen Kindergottesdienst. Vielleicht werden Sie nach diesem Abend Lichterschmuck in Wohnzimmerfenstern mit anderen Augen sehen oder mehr Verständnis für ihren gestressten Buchhändler im Weihnachtsgeschäft aufbringen.

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„Der Krippenblues strapazierte die Lachmuskeln im Trigon bis zur Schmerzgrenze. Frank Goosen holte zu einem Rundumschlag auf die festlichen Feiertage aus. Dabei schoss der Ex-Tresenleser eine Lachsalve nach der anderen ab. Das schallende Gelächter wollte nicht abebben, und kaum einer hat dass Trigon trockenen Auges und ohne ausgeprägten Lachmuskelkater verlassen.“
Halterner Zeitung

„Schon als Goosen die Bühne betritt, wird klar: An diesem Abend zählt das Wort und nicht die Show. Richtig gut sind die Geschichten mitten aus dem Leben, wenn er von „Omma“, „Oppa“, Tante, Onkel spricht, wenn er Selbsterlebtes satirisch nachempfindet. Frank Goosen malt seine Verwandtschaft in den schrillsten Farben, spart nicht an Selbstironie und erntet dafür lang anhaltenden, verdienten Applaus.“
NEUE WESTFÄLISCHE ZEITUNG