Text

“I have realized that it is not man who is powerless against evil, but that powerful evil is powerless against man.”

1942. While Europe is in flames, Russian nuclear physicist Strum's groundbreaking invention drives him into a moral dilemma: How far can science go when it leads to destruction? And what remains of one's conscience when recognition and survival are conditional? At the same time, Russian soldiers in Stalingrad withstand the siege by deviating from the party line, a prisoner in a German concentration camp writes about kindness, and Krymov realizes that the state sometimes turns against even those loyal to the system.

Like a kaleidoscope, Life and Fate - considered the War and Peace of the 20th century - tells the story of a whole network of lives amid the horrors of war: at the front, in the camps, in living rooms and basements. The Russian-Jewish writer Vasily Grossman explores what distinguishes life and searches for humanity. Dmitri Shostakovich's 10th Symphony from 1953, which the Bochum Symphony Orchestra will perform at the Anneliese Brost Musikforum Ruhr following the first four performances, also bears witness to this search and the tensions between artist and state.

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Information about the piece

  • Place:
  • Duration: 3:45, one break
  • Premiere: 25.04.2026
  • Language: DE EN

Performances

Sat.13.06
18:00 — 21:45
Schauspielhaus
Sun.05.07
19:00 — 22:45
Schauspielhaus
Sat.11.07
18:00 — 21:45
Schauspielhaus
+ Introduktion 17:30
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Trailer: Siegersbusch

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Press reviews

Press voices

„Kann man einen Jahrhundertroman, dessen Erscheinen die Sowjetunion in ihren Grundfesten erschüttert hätte, kann man ein Epos mit tausend Seiten, fünf Dutzend Figuren und zahlreichen Schauplätzen auf die Theaterbühne bringen, als handele es sich um ein Kammerspiel? Man kann. Johan Simons, Bochums scheidendem Intendanten, und seinem Dramaturgen Koen Tachelet ist es gelungen: Leben und Schicksal nach dem Romanepos von Wassili Grossman ist ein fesselnder Theaterabend, knapp vier Stunden lang, konzentriert, intensiv, berührend. Ein historischer Stoff, aber von unvergänglicher Aktualität, und eine puristische, stellenweise geradezu brechtisch anmutende Inszenierung, die mit humanistischem Pathos, also mit der größten Ernsthaftigkeit, der Frage nachgeht, in welchen Winkeln des Herzens das Menschliche überleben kann in unmenschlichen Zeiten.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hubert Spiegel

„Das ist wirklich großes Theater, das nicht nur fordert, sondern einen auch weiterbringt.“
WDR Westart, Christoph Ohrem

„Wassili Grossman war Kriegsberichterstatter der Roten-Armee-Zeitung im Zweiten Weltkrieg. Sein Tausendseiter Leben und Schicksal, der als Krieg und Frieden des 20. Jahrhunderts gilt, wurde verboten, erst 1980 in der Schweiz veröffentlicht – und scheint in Johan Simons' Inszenierung aktueller denn je.“
nachtkritik.de, Gerhard Preußer

More press voices

„Wassili Grossman weiß wie William Shakespeare alles über die Natur des Menschen, ohne zum Menschenfeind geworden zu sein. Johan Simons und die Zehn auf der Bühne übersetzen Grossmans zersplitternd großes Ganze in geklärte, gehärtete Miniaturen von der Menschwerdung im Unmenschlichen und von der Absurdität des menschlich Unzulänglichen.“
Theater heute , Andreas Wilink

„Johan Simons hat den 1000-seitigen Roman von Wassili Grossman auf die Bühne gewuchtet – aber nicht als dröhnendes, blutiges Kriegstheater, sondern als eindringliches, fast schon zärtliches Kammerspiel. [...] Eindrucksvoll!“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung , Sven Westernströer

„Es ist die immense schauspielerische Leistung des Ensembles, die durch den Schrecken dieser Inszenierung trägt. Rund dreieinhalb Stunden geht das Stück am Schauspielhaus Bochum. Es ist intensiv, fordernd und lässt wenig Zeit zum Aufatmen.“
Die deutsche Bühne , Lea Nitsch

Leben und Schicksal, in der Bochum-Schostakowitsch-Edition, ist eine lange Reise ins schwarze Herz des Lebens, in dem Überlebenstrieb und Güte um die Herrschaft ringen.“
Westfälischer Anzeiger , Edda Breski

„Man spürt das Beben in den Stimmen der Spieler*innen. Man sieht das Glänzen in ihren Augen, wenn die Tränen kommen. Trotz der Textmassen läuft das Ensemble um Konstantin Bühler und Carla Richardsen zu Hochform auf“
Deutschlandfunk / Kultur heute , Elisabeth Luft

„Ein Kaleidoskop verschiedenster Lebensrealitäten im Krieg. Nüchtern und ungeschönt dargestellt, eindringlich und emotional gespielt, hochaktuell.“
theater:pur , Giuseppe Chirico

„Simons geht es nicht um die Vergangenheit, er drängt ins Allgemeine.“
Die Zeit , Sven Behrisch

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