Michel is a forty-year-old with a good income, lousy looks and not too much hope for a spectacular life. When he meets Valérie on holiday, he seems to have found not only the ultimate sexual partner, but also the love of his life. With her and her boss he founds a travel agency for sex club holidays. But business success and romantic happiness are abruptly ended by an Islamic terrorist attack. A relentless, quite funny and highly political portrait of society. – The production can also be seen in combination with a second adaptation of a novel by Michel Houellebecq, which can be read as a sequel: Submission.

We show Platform and Submission both as a double performance on one evening and as single performances on separate evenings. We show the double performances including a one-hour break with an extended gastronomic offer in the foyer of the Schauspielhaus.

 

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  • Adaptation of the first production at NTGent, 2005
  • Text: after Michel Houellebecq
  • German with English surtitles
  • Director: Johan Simons
  • #theatre
  • Duration: 1:50h, no break
  • Schauspielhaus
Thur, 28.03.
00:00
Thur, 28.03.
19:00 - 20:50
Premiere: 19.01.2019
Team:
Cast:
Press voices:

Johan Simons inszeniert unangestrengt präzise, leichthändig, mit vielen kleinen schillernden Brechungen.
FAZ, Andreas Rossmann

Der Stoff: hochpolitisch, brisant. Die Inszenierung: spielerisch, intelligent. Ein toller Abend.  
WDR Westart, Peter Scharf

Ein unglaublich sprühendes, spielwütiges Ensemble – wie eigentlich immer bei Johan Simons – immer wieder auch überraschende Bilder, auch melancholische Bilder, in denen alles mal zum Stillstand kommt. 
WDR 3 Mosaik, Stefan Keim

More press voices

Ein durchaus aufrüttelnder Theaterabend auf hohem spielerischen Niveau.
WDR 3 Mosaik, Stefan Keim

Das Ganze hat erheblichen Witz und Stefan Hunstein als Michel zeigt genüsslich mit fettigen, strähnigen Haaren und Jogging-Hose den hässlichen, aber bei den Frauen erfolgreichen Versager. Er findet die richtige Mischung von Verzweiflung, Larmoyanz und Selbstironie für dieses Houellebecq-Double. 
nachtkritik.de, Gerhard Preußer

Houellebecq und seine Psychopathologien des schlappen westlichen Mannes in einer herrenlosen Schöpfung sollten auf kleiner Flamme garen. Das gelingt in Bochum meisterhaft. 
kultur.west, Andreas Wilink

Lässig großzügig, in höherer Heiterkeit und zauberischer Ironie schafft Simons souverän einfache szenische Auflösungen für Situationen und Kombinationen.
kultur.west, Andreas Wilink

Moog und Hunstein waren Erste unter Gleichen in einem internationalen Ensemble, das gleichfalls Darstellertheater ‚vom Feinsten‘ zelebrierte.
WAZ, Jürgen Boebers-Süßmann

Plattform und Unterwerfung sind keine theaterkost für den Sofortverzehr. Es sind Aufführungen, die fordern, die einen bedrängen. Und die einen nicht so leicht loslassen.
WAZ, Jürgen Boebers-Süßmann

Ein bitterböses, mitunter krachend komisches Untergangs-Crescendo.
taz, Regine Müller

Simons reduziert Houellebecqs mäandernde und manchmal bewusst zur Geschwätzigkeit neigenden Romane virtuos auf ihre Essenz: Auf die sexuelle Frustration des ausgebrannten, von Konsumsucht und Leistungsdruck ermüdeten Westeuropäers mittleren Alters sowie die dumpfe Bedrohung, die vom Aufstieg des Islam und den fatalen Verheißungen politischer Radikalisierung ausgehen.
taz, Regine Müller

Johan Simons und seinem Team ist mit diesem verblüffenden, nämlich gar nicht provokant wirkenden Abend ein weiterer Coup gelungen. Und das liegt vermutlich daran, dass der bärbeißige Schalk des Niederländers mit dem düsteren Witz des Franzosen auf eine merkwürdige Art harmoniert.
Süddeutsche Zeitung, Martin Krumbholz