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Der Mais spricht! Eine Biografie zwischen Kolonialismus, Genmanipulation und Kino
Wovon würden unsere Lebensmittel erzählen, wenn sie sprechen könnten? In Zea Mays ergreift eine der beliebtesten und wandlungsfähigsten Migrantinnen der Welt das Wort: die Maispflanze. Sie berichtet von ihrer verzweigten Herkunft zwischen mythischem Ursprung, Kolonialgeschichte und Agrarindustrie. Dabei darf auch die schillernde Verwandtschaft à la Monsanto, IG Farben und Bayer nicht unerwähnt bleiben, die ihr dabei geholfen hat, eines der global erfolgreichsten Grundnahrungsmittel zu werden.
Mit Livesound, Kamera, Objektmanipulation und Performance verweben die vier Performer:innen vom KMZ Kollektiv ihre persönlichen Geschichten mit der Biografie der Pflanze. In diesem klugen, humorvollen Spiel über Herkunft, Macht und Markt duftet es nicht nur nach Popcorn, es gibt auch etwas zu naschen!
Beteiligte:
Spiel: Antonio Cerezo, Yahima Piedra Cordova, Daniela del Pomar, Laia Rica
Text: Laia Ribera Cañenguez
Szenische Leitung: Antonio Cerezo
Live-Visuals, Videodesign: Daniela del Pomar
Komposition, Live Musik: Yahima Piedra Córdova
Bühnenbild, Lichtdesign: Catalina Fernandez
Objektbau: Santiago Doljanin
Kostüme: Anne Buffetrille
Outside Eye: Javier Rojas Trejo
Dramaturgische Beratung, Stimme Mais: Katharina von Wilcke
Kollaboration und O-Töne: Monserrat Peniche
Produktionsassistenz: Alejandra Atalah
Produktionsleitung: ehrliche arbeit freies Kulturbüro
Tour Manager: XPLUSDREI
Informationen zum Stück
- Zea Mays
- von KMZ Kollektiv
- 14+
- Ort: Theaterrevier
- Dauer: 1:15, ohne Pause
- Sprache: ES/DE EN
Informationen zu den Vorstellungen
Fidena 2026: Die nächste Ausgabe des internationalen Figurentheaterfestivals Fidena steigt vom 13. bis 21. Mai 2026 in Bochum, Herne, Essen, Recklinghausen, Gelsenkirchen und Wuppertal. Die Veröffentlichung des ganzen Programms erfolgt im März. Alle Infos auf www.fidena.de.