Liebe geht durch den Magen. Liebe geht durch den Magen? Rosa Priore und Don Peppino sind seit Jahrzehnten verheiratet. Drei erwachsene Kinder, eine glückliche, eingespielte Ehe, denkt man. Doch die Harmonie erhält einen Riss, als sich Rosa immer distanzierter ihrem Ehemann gegenüber verhält. Schon länger legt sie ihm nicht mehr morgens die Hemden raus, und wenn er in der Küche aufkreuzt, fliegen schnell die Fetzen. Wer dankt ihr schließlich das viele Kochen, das Ragú nach Familienrezept, das sie mit so viel Liebe zubereitet: „Ich mach’s eigentlich fast nur noch für die Kinder, und außerdem wär ein Sonntag ohne Ragú für mich kein richtiger Sonntag. Aber meinem Mann könnte ich sogar zu Ostern aufgewärmte Pasta vorsetzen.“ Peppino vermutet einen anderen Mann hinter Rosas Stimmungswechsel und hat mit Professor Ianniello auch gleich den passenden Kandidaten für seine Eifersucht parat, der regelmäßig zum Essen kommt und Rosa kulinarische Geschenke mitbringt. Als Rosa ausgerechnet Ianniello und dessen Frau zum traditionellen Familiensonntagsessen einlädt, gerät die Situation außer Kontrolle …

Samstag, Sonntag, Montag ist eine turbulente Komödie des berühmten Theaterautors Eduardo de Filippo (1900 – 1984) in der Tradition des modernen neapolitanischen Volkstheaters. De Filippo blickt liebevoll auf den Alltag der Kleinbürger*innen, deren Figuren und Konflikte universelle Geltung haben. Das Stück wurde 1990 mit Sophia Loren in der Hauptrolle verfilmt.

Das Besondere: Für die Aufführung von Samstag, Sonntag, Montag wird die Zeche Eins zum Restaurant! Das Publikum nimmt Platz an Bistrotischen, es gibt zu essen und zu trinken, und das Ensemble spielt zwischen dem Publikum im selben Raum. Das Drei-Gang-Menü ist im Eintrittspreis enthalten. Ein kulinarisch-kulturelles Vergnügen – buon appetito!

more less
  • Dinner mit Theater in der Zeche
    Text: Eduardo de Filippo
    Szenische Einrichtung: Johan Simons, Tobias Staab
  • #theatre #performance #reading
  • Zeche Eins
Sat, 15.02.
premiere
Premiere: 15.02.2020
Team:
  • Dinner mit Theater in der Zeche
    Text: Eduardo de Filippo
    Szenische Einrichtung: Johan Simons, Tobias Staab