LEHRERMAFIA

Wir möchten einen Lehrer*innen-Bund bilden, der allen Pädagog*innen offensteht, die sich für das Theater und seine Inhalte interessieren. Die Mitglieder bekommen exklusive Einblicke in die Arbeit des Schauspielhauses und des Jungen Schauspielhauses. Auf dem Plan stehen Sichtungsbesuche von Aufführungen noch vor der Premiere, mit anschließendem Gespräch. Hier finden wir gemeinsam heraus, ob und für welche Schüler*innen Aufführungen spannend und sinnvoll sind, und es ergeben sich Einblicke in Entstehungsprozesse und Hintergründe von künstlerischen Produktionen.

Daneben gibt es jährlich bis zu vier Mafiatreffen, die sich besonderen Themen, Arbeitsweisen und Aufführungen des Jungen Schauspielhauses widmen. Diese zwei- bis dreistündigen Treffen sind Arbeits- und Austauschtreffen, bei denen wir über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Dialogs zwischen Theater und Schule ins Gespräch kommen.

Die Einladungen zu den Treffen und den Sichtungsterminen erfolgen über den E-Mail-Verteiler. Wer Teil der Mafia werden will, kann sich beim Jungen Schauspielhaus anmelden:
E jungesschauspielhaus [​at​] schauspielhausbochum.de
 

MAFIA INTENSIV:

20. September 2018: Wir sprechen über das Programm 2018/2019 des Schauspielhaus Bochum und des Jungen Schauspielhauses; Führung durch das Theater von 18:00 – 21:00 Uhr, Treffpunkt am Bühneneingang des Schauspielhauses

1. Dezember 2018: Symposium Social Acupunkture, Einblicke und Übungen aus dem Projekt Bespiel mal Bochum! in der Humboldtstraße 40, 44787 Bochum

Mai 2019: Gespräche und Debatten über Diversität und Inklusion im Theater. Critical-Whiteness-Übungen. Begleitend zur Aufführung von 2069 – Das Ende der Anderen von Julia Wissert


WORKSHOPS FÜR PÄDAGOGINNEN

VOM TEXT ZUR SZENE
Leitung: Susanne Scheffler

Vor allem soll Theater an der Schule Spaß machen! Wir geben Ihnen Ideen und Erfahrungen für eine moderne Regiearbeit und wertschätzendes Inszenieren an die Hand. Über Darstellungs- und Ausdrucksübungen nähern wir uns einem Stück an. Theaterpädagogische Überlegungen und Methoden wie der Aufbau einer guten Arbeitsenergie, das Aufrechterhalten von Spielspannung und ein gutes Zeitmanagement unterstützen Sie bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Diesen Workshop bieten wir zweimal während der Spielzeit an:
Entweder am 23. November 2018 von 17:00 – 21:00 Uhr und am 24. November 2018 von 10:00 – 15:00 Uhr
oder am 1. Februar 2019 von 17:00 – 21:00 Uhr und am 2. Februar 2019 von 10:00 – 15:00 Uhr


TRANSKULTURALITÄT UND POLITICAL CORRECTNESS
Leitung: Jana Eiting und Cathrin Rose

Diversität, Political Correctness, Critical Whiteness, Gender, Inklusion: viele neue Begriffe und Konzepte, es fehlt nur die Zeit, über sie nachzudenken und sie wirklich zu verstehen. Die Gesellschaft mit ihren Werten und Normen ändert sich jedoch stetig, und man muss am Ball bleiben, um nicht an alten Gedankenmustern zu haften. Besonders Lehrende tragen eine verantwortungsvolle Aufgabe, jungen Menschen an ihren Schulen einen aktuellen Wissensstand zu vermitteln. In diesem Workshop wollen wir die Zeit finden, Fragen zu stellen, uns die Geschichte und Theorien zu den Begrifflichkeiten anzuschauen, über sie diskutieren und üben, sie anzuwenden.

Am 17. Mai 2019 von 17:00 – 20:00 Uhr und am 18. Mai 2019 von 10:00 – 14:00 Uhr in den Räumen der Zukunftsakademie, Humboldtstraße 40, 44787 Bochum

Anmeldung für die Workshops über E jungesschauspielhaus [​at​] schauspielhausbochum.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Kosten: 60 €.


Schauspielhaus-Schulen (ehemals SPOT)

HILDEGARDISSCHULE, LISELOTTE-RAUNER-SCHULE, NEUE GESAMTSCHULE MITTE

Diese drei Schulen sind Schauspielhaus-Schulen. Sie haben eine besondere Bedeutung für das Schauspielhaus und umgekehrt. Jede Schülerin, jeder Schüler wird in der kommenden Spielzeit im Klassen- oder Kursverbund ein Theaterstück besuchen. Jeder Besuch im Theater wird flankiert von einem zum Stück und zur Altersgruppe passenden theaterpädagogischen Angebot. Dazu gehören z. B. Führungen durch das Theater, Gespräche mit Schauspieler*innen und Regisseur*innen oder auch theaterpädagogische Workshops.

Das Projekt ist langfristig angelegt, so dass die Schüler*innen dieser Schulen im Laufe der Jahre ein großes Repertoire an Stücken sehen und dem Theater ihrer Stadt und den Menschen, die dort arbeiten, näherkommen werden als viele andere Theatergänger*innen. Das Theater profitiert vom engen Austausch mit den Kindern und Jugendlichen und erfährt, was sie interessiert, was ihnen gefällt, was sie kritisch sehen und was die Stadtbewohner*innen der Zukunft sich von ihrem Theater wünschen.

Wer Einblicke in die Möglichkeiten und Herausforderungen dieses Projektes haben möchte, ist eingeladen, das Junge Schauspielhaus zu kontaktieren.